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Theodor Buhl, „Winnetou August“ : Theodor Buhl, „Winnetou August“

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Schriftsteller Theodor Buhl Bild: F.A.Z.

Theodor Buhl, „Winnetou August“

          1 Min.

          Der Krieg nimmt keine Rücksicht auf diejenigen, die ihm nicht gewachsen sind, erst recht nicht auf Kinder. In den Augen des achtjährigen Rudi im schlesischen Lublinitz erscheinen die Wirren des letzten Kriegsjahres, von der Bombardierung Dresdens über den Vormarsch der Roten Armee bis hin zur Flucht seiner Familie in den Westen, als gewaltige Abenteuer. Mit den autobiographischen Romanen von Christa Wolf und Walter Kempowski, Horst Krüger und Ludwig Harig schien fast alles über Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus, über Krieg, Flucht und Vertreibung, Entwurzelung und Verrohung, Schuld und Sühne gesagt. Nun aber legt ein vierundsiebzigjähriger Autor mit seinem beeindruckenden Debüt zugleich einen Lebensroman vor, der sich hinter solchen großen Vorläufern nicht zu verstecken braucht. Theodor Buhl hat für „Winnetou August“ (Eichborn Verlag, 315 Seiten, 19,95 Euro), die Geschichte der Familie von August und Elfriede Rachfahl und ihres Sohnes Rudi, einen eigenen, verknappten Ton von beklemmender Intensität gefunden. Frei von Nostalgie und literarischer Glättung, weitet sich sein Roman zum Bild einer Zeit.

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