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Bilder der Krise : Das Antlitz der Zeit

Im Fotoautomaten versucht jeder sich auch in der Krise von seiner besten Seite zu zeigen: Eine Sammlung von fünfhundert Automatenbildern zeigt jetzt deutsche Männer, Frauen und Kinder in den Jahren 1928 bis 1945.

Beatles als Studienfach : Yeah, Yeah, Yeah!

Man kann die Beatles nicht nur hören, an der Universität von Liverpool kann man sie jetzt sogar studieren. Was wohl die Stones dazu sagen?

CDU-Plan für ARD und ZDF : Ein Sender für alle

Die Mittelstandsunion will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schrumpfen. Es soll nur noch einen Sender geben. Hat der Plan Aussicht auf Erfolg? Daran darf man zweifeln.

Friedhof stürzt ins Meer : Totenunruhe an der ligurischen Küste

Es sind Bilder, auf die ganz Italien mit Bestürzung reagiert: Ein Friedhof an der ligurischen Küste stürzt ins Meer – ausgerechnet in der Zeit der Pandemie, in der es sowieso schon wenig Platz für die Toten gibt.

Neuer SR-Intendant Grasmück : Raus aus dem Politklüngel!

Martin Grasmück ist erst im siebten Wahlgang zum Intendanten des Saarländischen Rundfunks gewählt worden. Doch er erfährt breite Zustimmung. Als Chef des kleinen ARD-Senders darf er es sich aber nicht gemütlich machen.

Frühling im Winter : „Zu warm für die Jahreszeit“

Für die nächsten Wettergespräche: Der nächste Winter kommt bestimmt, möglicherweise noch in diesem. Vor fünfzehn Jahren war es in Süddeutschland sogar an Pfingsten noch kälter als an Weihnachten. Und – hat uns das geschadet?

Extremismus bei der Polizei : Der Nestbeschmutzer-Verdacht

Kann es Fehlerkultur bei der Polizei geben? Der Essener Polizeipräsident verbittet sich jede Kritik, erst recht, wenn sie von Kollegen kommt.

Missbrauchsvorwürfe : Frankreichs Enthüllungen

In Frankreich werden Vorwürfe wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs gegen immer mehr Prominente laut. Der neueste Fall betrifft einen berühmten Fernsehmoderator.

Kritik am Kölner Kardinal : Der Woelki-Code

Obwohl die Aufarbeitung sexueller Gewalt in der katholischen Kirche insgesamt eine Hängepartie ist, bleibt die Öffentlichkeit auf den Kölner Kardinal fixiert. Das wirft Fragen auf.

Japans Lärmbelästigungskarte : Weiße Ohren

Kartografie der Querulanten: Ein Mann betreibt in Japan eine Internetseite, auf der Menschen mittels Kartenmarkierung verzeichnen können, an welchen Orten Nachbarskinder durch Lärm auffallen.

Kritik an Einfamilienhäusern : Der Kampf ums Eigenheim

Die ideologische Debatte über das Einfamilienhaus lenkt von den wahren Problemen der Städte ab. Sowohl für das Bauen hier wie auch für das Leben im Grünen gibt es bessere Ansätze als Vorschriften und Verbote.
Walter Schulz in den Siebzigern mit dem Foto von der Erschießung im Jahr 1941

Geschichte einer Kriegslegende : Hitler sieht aus wie immer

Auf dem Balkan ist Josef Schulz der „gute Deutsche“: hingerichtet, weil er nicht schießen wollte. Aber stimmt das? Und wie kam es zu der Geschichte? Michael Martens begibt sich in seinem Buch „Heldensuche“ auf die Spuren dieser Legende.
„Wir wollen deine Pressearbeit nicht mehr”: Martin Heidingsfelder ist bei Vroniplag nicht mehr angesagt

Plagiate-Plattform Vroniplag : Ein Mann geht seinen Weg

Martin Heidingsfelder gründete „Vroniplag“, und er suchte die Öffentlichkeit. Anfangs sollte es nur um die Plagiate gehen. Doch am Ende steht er im Mittelpunkt - und die Community gegen ihn.

Literatur-Newsletter : Die wichtigsten Bücher der Woche

Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.

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  • Der Feind der Liebe ist das „Ich”

    Alain Badious Lob der Liebe : Die Bühne der Zwei

    Die Liebe ist auch ein Kampfplatz, aber das ist nicht ihr Kern. Sie ist die Möglichkeit, bei der Geburt einer neuen Welt dabei zu sein. Der französische Philosoph Alain Badiou reinigt sie in seinem neuen Buch von allem begrifflichen Gerümpel.
  • Bahnhof Kiew, 1943: Ukrainische Frauen werden nach Deutschland deportiert

    Überfall auf die Sowjetunion : Zweiundzwanzigster Juni in Kiew

    Es war ein Sonntag vor 70 Jahren. Das große neue Fußballstadion von Kiew sollte eingeweiht werden. Die Zehntklässler des Landes feierten ihr Abschlussfest: als Deutschland die Sowjetunion überfiel.
  • Nur noch ein Fliegengewicht: der Eichborn-Verlag steht vor dem Ende

    Insolvenzantrag : Eichborn am Ende

    Über die Zukunft von Eichborn wird jetzt am Frankfurter Amtsgericht entschieden. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit stellte der Frankfurter Verlag einen Insolvenzantrag. Die Fusion mit dem Berliner Aufbau Verlag konnte Eichborn nicht retten.
  • Eichborn-Bücher mit Wappentier

    Eichborn Verlag : Abbau statt Aufbau

    Die Übernahme von Eichborn durch den Berliner Aufbau Verlag gestaltet sich schwierig. Offen wird inzwischen die Frage diskutiert, ob die Fusion überhaupt noch stattfindet. Eichborn steht vor dem Aus.
  • Schleichender Niedergang eines früher sehr erfolgreichen Geschäftsmodells: Club-Filiale in Düsseldorf

    Bertelsmann Buchclubs : Die vier Säulen von Gütersloh

    Er schrieb eine der großen Erfolgsgeschichten der Nachkriegszeit: Der Bertelsmann-Lesering zählte Millionen Mitglieder in aller Welt. Das ist lange her. Jetzt hat der Gütersloher Konzern die Reißleine gezogen.
  • Elternratgeber : Gute Nacht, verdammt!

    Eigentlich war der Buchtitel nur als Witz auf Facebook gedacht. Doch der in ihm enthaltene Fluch sorgte dafür, dass ein kleiner Bildband für Eltern schlafunwilliger Kinder zum Überraschungserfolg der amerikanischen Buchsaison avancierte.
  • Denn E-Books gibt es im Internet: Es ist eine böse Ironie, dass gerade die Buchhandelskultur als Erstes unter die Räder der Digitalisierung kommt

    Buchtage in Berlin : Das Prinzip Tchibo

    Mit Kundennähe gegen die „e-volution“: Dem Buchhandel in Deutschland geht es nicht gut. Kaum erstaunlich, dass bei den Buchtagen in Berlin knackige Mutmacher-Vorträge gefragt sind. Auch wenn manche davon befremden.
  • Pariser Ausstellung : Der Krieg der Schriftsteller

    Eine exzellente und reichhaltig bestückte Ausstellung, die derzeit im Pariser Rathaus zu sehen ist, gibt Einblick in das literarisch-intellektuelle Leben im besetzten Frankreich der Jahre 1940 bis 1944.
  • Besaß „eine frühzeitige Anlage zum alten Manne”: Hölderlin-Preisträger Arno Geiger

    Friedrich-Hölderlin-Preis : Ohne Wörter ist die Welt voller Wunden

    Mit „Der alte König in seinem Exil“ hat der Schriftsteller Arno Geiger ein bewegendes Buch über seinen dementen Vater geschrieben. Nun wurde er mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2011 ausgezeichnet. Wir dokumentieren eine gekürzte Fassung seiner Dankrede.
  • Jenseits routinierter Auftrittsorte: Das Frankfurter Literaturhaus gab der Lyrik im vorigen Jahr mit Jenny Holzers Lichtinstallation eine Bühne

    Land der Dichter : Gedichte unter erschwerten Bedingungen

    Neuerscheinungen, Festivals und die Qualität beweisen es: Die Lyrik boomt in Deutschland - nur merken es bisher viel zu wenige. Ein Bericht zur Lage des Gedichts, seiner Verfasser, Unterstützer und Leser.
  • E-Book-Käufer sind in der Mehrzahl männlich und lesen, erstaunlich genug, am liebsten Belletristrik

    Deutscher E-Book-Markt : Mister Einprozent

    Auf hundert gedruckte Bücher wird in Deutschland bestenfalls ein einziges E-Book verkauft. Das neue Lese-Medium führt also ein Nischendasein, allerdings ein interessantes. Denn die Käufer fühlen sich als „Innovatoren“, sind männlich - und lieben Romane.
  • Denis Avey, „Der Mann, der ins KZ einbrach” - oder eben nicht

    Umstrittenes Buch : Schoa zum Anfassen

    Ein Held, dem keiner mehr glaubt: Denis Avey behauptet in einem neuen Buch, verkleidet als Jude nach Auschwitz gelangt und wieder ausgebrochen zu sein. Doch die Zweifel an seiner Geschichte werden immer lauter.
  • Deutsche Akademie in Stockholm : Schweden schweigen gerne

    Die seit Jahren intensivste Frühjahrstagung: Um die nordische Literatur kennenzulernen, reiste die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung nach Stockholm. Aber gesprochen haben nur die Deutschen.
  • Als Julien Coupat, der Kopf des Autorenkollektivs Tiqqun, im Jahr 2009 verhaftet wurde, gab es in Paris Demonstrationen

    Denkerkollektive : Die neue Schule von Paris

    Ist das Philosophie? Oder Kunst? Oder Vorbote eines neuen Kommunardismus? In Frankreich verfassen Autorenkollektive „Grundbausteine einer Theorie des Jungen-Mädchens“ - und werden jetzt auch in Deutschland entdeckt.
  • „Das Amt“ : Politik gegen Kritik

    Die Debatte um „Das Amt“ geht weiter. Ein Rezensionsaufsatz hatte grundsätzliche Einwände gegen die Arbeitsteilung der Historikerkommission erhoben. Deren Verteidigung geht nun an der Sache vorbei.
  • Der tödliche „Baggerbiss” ist zwar erst für Donnerstag angekündigt, der Abriss hat aber schon begonnen.

    Abriss des Suhrkamp-Hauses : Geist zu Staub

    Frankfurt verliert einen Hort der Literatur: Das Suhrkamp-Haus wird endgültig abgerissen. Einst die erste Adresse im deutschen Geistesleben, war das Gebäude in den letzten Monaten zu einem Geisterhaus geworden.
  • Einst gefeiert, heute verfolgt: Der kubanische Schriftsteller Ángel Santiesteban

    Kubanische Literatur : Die Bücher und die Hunde

    Eine ganz normale kubanische Schriftstellerexistenz: Ángel Santiesteban wird erst gefeiert und gefördert, dann schikaniert und verfolgt. Jetzt wartet er in Havanna auf den Tod des Tyrannen. Publizieren darf er dort nicht mehr.