Wilhelm Genazino: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Wilhelm Genazino

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Literatur Der belauernde Mensch: Wilhelm Genazino tritt seine Poetik-Vorlesung an

Mit dem Büchnerpreis hat er nie gerechnet. Als Mitte 2004 der Anruf des Akademie-Präsidents Klaus Reichert kam, ließ er sich vorsichtshalber dessen Vornamen nennen, um keinem Scherz aufzusitzen. Nun tritt Wilhelm Genazino seine Poetik-Vorlesungen an. Mehr

09.01.2006, 19:32 Uhr | Rhein-Main

Literatur Wer einmal mit dem Blechnapf warf

Es wird wieder rumgebrüllt in der deutschen Literatur. Jungs werden zusammengestaucht, gedrillt, gehetzt, zu Männern gemacht. Autoren entdecken ihre Militärzeit. Leander Haußmann hat gleich einen Roman darüber geschrieben. Mehr Von Jan Brandt

26.09.2005, 14:49 Uhr | Feuilleton

None Wer einmal mit dem Blechnapf warf

Es wird wieder rumgebrüllt in der deutschen Literatur. Jungs werden zusammengestaucht, gedrillt, gehetzt, geschoren, zu Männern gemacht. Sie kriechen durch Schlamm, schießen auf Scheiben, folgen unsinnigen Befehlen, wiederholen bis zum Umfallen Begrüßungsfloskeln und sehnen sich nach einem Leben in ... Mehr

25.09.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

Traurige Tröster

Einmal fuhr Wilhelm Genazino in Frankfurt am Main mit der U-Bahn, als eine Gruppe fröhlicher Straßenmusikanten zustieg. Das mißfiel ihm. Nicht so sehr die Musik, als vielmehr die Zumutung der Situation, daß man ihm signalisierte, er, ja alle Passagiere seien dringend aufmunterungsbedürftig, seien offenbar so "fertig vom Leben", daß nur noch handgemachte Musik helfen könne. Mehr

17.04.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Er folgt errötend ihren Schuhen

In der Essaysammlung, die Wilhelm Genazino im vergangenen Jahr unter dem Titel "Der gedehnte Blick" publizierte, findet sich eine Untersuchung über das Komische. Sie kommt als Glossierung der Klassiker daher, erörtert im Vorübergehen die Humortheorien von Jean Paul bis Helmuth Plessner. Ist Komik unter ... Mehr

16.03.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Höhepunkte des Beobachtungswesens: Genazino und die Privatunterhaltung

"Es muß ein Papageienschwarm her, damit die Leute das Leben sonderbar finden." Derlei außerordentliche Ereignisse mitten in der Großstadt hat auch der Ich-Erzähler in Wilhelm Genazinos neuem Roman "Die Liebesblödigkeit" nicht nötig. Mehr

09.02.2005, 20:01 Uhr | Rhein-Main

None Außerirdisch

Eine richtige Weihnachtsidee: Die Redaktion der Zeitschrift "Du" bat für ihr Dezemberheft Schriftsteller um "Geschichten, die sie selbst als Kind gerne gehört hätten". Viele Autoren folgten der Bitte, darunter John Le Carré, Louis Begley, Juli Zeh und Felicitas Hoppe. Die meisten von ihnen haben noch nie für Kinder geschrieben. Mehr

04.12.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

Literatur Trautes Werkstattgespräch

Selten, daß eine Literaturgeschichte das Vergessen ihres Gegenstandes, der Werke, der Dichter, die sie vorstellt, schon mit eingeplant hätte! Auf nicht mehr als zwanzig Jahre kalkuliert Helmut Böttiger das Haltbarkeitsdatum der Autoren, die er in seine "Geschichte der Gegenwartsliteratur" aufgenommen ... Mehr

30.11.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

Wilhelm Genazino Loblied auf die Langeweile

Der Romanautor Wilhelm Genazino hat den Georg-Büchner-Preis 2004 erhalten, den ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung im Juni zugesprochen hatte - für die Psychogeschichte der Bundesrepublik. Mehr

23.10.2004, 21:05 Uhr | Feuilleton

None Der zitternde Text

In Wilhelm Genazinos kleinem Entwicklungsroman "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" (2003) unterhalten sich zwei junge Leute, die beide gern ihren ersten Roman schreiben würden, aber noch nicht wissen wie. Auf beeindruckend altkluge Weise sprechen sie über Nutzen und Nachteil der Literaturtheorie. Mehr

06.10.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

Wilhelm Genazino Mein Lieblingsbuch: Kleist, Moos, Fasane

In "Kleist, Moos, Fasane" vermeidet Ilse Aichinger jegliche Verhüllung durch Kunst. In keinem neueren Buch (nach Kafka) wird die Entblößung des modernen Ichs rückhaltloser eingestanden als hier. Mehr

13.08.2004, 20:50 Uhr | Feuilleton

Büchner-Preis 2004 für Wilhelm Genazino Schwebeforscher und Zweifelschützer

Seine „Abschaffel“-Trilogie machte ihn bekannt, vielen gilt er als einer der wichtigsten Schriftsteller des Landes. Der Georg-Büchner-Preis geht in diesem Jahr an Wilhelm Genazino. Mehr Von Hubert Spiegel

03.06.2004, 18:46 Uhr | Feuilleton

Über Adorno und das Lachen Der Schriftsteller Wilhelm Genazino im Frankfurter Literaturhaus

Einen Humoristen kann man ihn wohl kaum nennen, diesen Theodor W. Adorno. Mit Sätzen wie "Fun ist ein Stahlbad" zieht er uns in der "Dialektik der Aufklärung" die Mundwinkel zu Boden. Lachen ist reaktionär, ... Mehr

12.11.2003, 20:51 Uhr | Rhein-Main

Rezension Doppelleben, halbbitter

Zugegeben: Viel passiert nicht in Wilhelm Genazinos neuem Roman, und doch ist "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" ein aufregendes Buch, vielleicht das aufregendste, das dieser Chronist der Zwangsneurosen, der Normalität und ihrer Nebenwege bislang geschrieben hat. Mehr Von Felicitas von Lovenberg

05.05.2003, 20:08 Uhr | Feuilleton

None Torten, Torturen

Auf dem Weg zu unserem Treffen hatte Wilhelm Genazino die U-Bahn genommen; und dann stiegen drei - wie er sie nannte - "fröhliche Musikanten" zu. Das hat ihm nicht gefallen, was aber nicht an der Musik lag, sondern an dem Gestus, mit dem die ungebetenen Spaßmacher ihm und allen Mitfahrern augenblicklich unterstellten, ... Mehr

23.03.2003, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Welche Vielfalt der Manieren!

Der Friseursalon ist ein Ort voller Magie, zu entdecken in Patrice Lecontes wunderbarem Film "Der Mann der Friseuse" (1990). Zuletzt hat auch die Literatur den Salon als Tatort des ganz normalen Beziehungswahnsinns entdeckt: Picassos Freundschaft zu seinem Friseur wurde ebenso auftoupiert wie das Getratsche der Society unter den Händen von Figaro Gerhard Meir. Mehr

24.06.2002, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Wilhelm Genazino: Der Fleck, die Jacke, die Zimmer, der Schmerz 1989 - Ein Land kommt unters Mikroskop

Darf man in der Bundesrepublik mit offenen Schnürsenkeln herumlaufen? Darf man einen dunklen Sahnefleck auf seiner Jacke haben? Darf man an das letzte Stück einer Torte im Schaufenster einer Konditorei denken, während man mit einer Frau schläft, und ob es noch zu kaufen sein wird, wenn man fertig ist? Solche Fragen treiben Wilhelm Genazino um. Mehr

17.03.2002, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Artist der Umständlichkeit

Der Schutzumschlag von Wilhelm Genazinos neuem Roman zeigt einen jungen Mann, der mit Hilfe zweier Klappstühle eine vom Regen überflutete Straße überquert. Der rechte Fuß steht auf dem vorderen Stuhl, der linke auf dem hinteren, eine Hand liegt auf der Lehne, die andere hält einen Schirm. Gleich wird ... Mehr

15.09.2001, 14:00 Uhr | Feuilleton

Buchmesse Leipzig Katrin Röggla erhält den Svevo-Preis

Die in Berlin lebende österreichische Autorin Kathrin Röggla ist mit dem 30.000 Mark dotierten Italo-Svevo-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Mehr

23.03.2001, 14:45 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Stöckelschuh auf der Flucht

Hingerissen: Wilhelm Genazino beobachtet nicht nur Kassiererinnen Mehr

14.12.1998, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Festland, Tiefsee und zurück

In diesem Sinne kurz gesagt: Wilhelm Genazino räumt einmal auf Mehr

02.09.1998, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Ein bißchen weitergelebt

Wilhelm Genazinos neuer Spaziergang / Von Sabine Brandt Mehr

30.11.1996, 13:00 Uhr | Feuilleton
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