Robert Musil: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Robert Musil

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None Eugen erwacht

Vor diesem Roman darf man nicht kneifen. Ist er schlecht, ist er gelungen? Das Leben eines Menschen hängt an dieser Frage, das Selbstverständnis eines Schriftstellers dreißig Jahre nach seinem Tod. Ist es nicht so verlaufen, wie es in diesem Erstlingsroman auf gespenstische Weise gefühlt, geahnt, gespürt und vorzeitig beendet wird? Man ist dem Verfasser eine klare Antwort schuldig. Mehr

23.03.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Sein Leben davor

Fast ein Lebensalter lang war dieses Buch verloren. Zunächst schien es, im Krieg, zerstört für immer, dann tauchte es in einer Wiener Manuskriptvermittlung wieder auf. Danach war es die ganze Hoffnung des von einem Leben als Schriftsteller träumenden Jean Améry, der damals noch Johannes Mayer hieß, ... Mehr

25.02.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ausstellung Model-Ich: Karl Lagerfeld als Fotograf

Fünfhundert Fotos von Karl Lagerfeld, die in Berlin gezeigt werden, zeigen stets dasselbe Motiv - und doch immer jemand anderen. Das Model Brad Koenig sieht aus wie James Dean. Oder wie Marlon Brando. Oder wie irgendein anderer Mann, den wir zu kennen meinen. Mehr Von Andreas Kilb

29.11.2006, 18:06 Uhr | Feuilleton

Stimmungen Rahmen für die Existenz

Ist ein astronomisch erforschter Mond untauglich für romantische Szenen? Die rationalistische Moderne glaubte an fortschreitende Entzauberung - aber Wissenschaftler und Philosophen sehen nun erst recht die Stunde von Stimmungen gekommen. Mehr Von Hans Ulrich Gumbrecht

10.09.2006, 14:36 Uhr | Feuilleton

None Das konnte sich dieser Multimillionär nicht leisten

Walther Rathenau ist eine jener Figuren, für die man im Englischen die schöne Bezeichnung geprägt hat, sie seien "larger than life". Aber kann eine Persönlichkeit wirklich noch größer sein als dieses 1867 begonnene und 1922 gewaltsam beendete Leben? Rathenau war der Sohn eines der größten deutschen Unternehmer, ... Mehr

25.11.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

Joachim Kaiser im Interview „Ich habe nichts gegen Dackel“

Ein Gespräch mit dem Kritiker Joachim Kaiser über Genie und Eitelkeit, Klavierspielen und Fahrradfahren, Adorno und Moshammer, die Macht der Kritiker und über München. Von Frank Schirrmacher. Mehr

24.10.2005, 11:04 Uhr | Feuilleton

None Von Herberger bis Heppenheim Große Erklärungen, kleine Fundstücke

Acht Monate vor der Fußball-WM, so scheint es, hat hierzulande eine Fußballbuch-WM begonnen. Während sich allerdings die 204 Mitglieder des Internationalen Fußballverbandes in langwierigen Gruppenphasen und womöglich Relegationsspielen für nur 32 Plätze im Teilnehmerfeld qualifizieren müssen, steht ... Mehr

19.10.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Nachbar nächster Dinge

Wenn wir heute über die Wirkung Friedrich Nietzsches sprechen, dürfen wir dies in einem unaufgeregteren Ton tun, als es früheren Generationen möglich war. Inzwischen ist auch das universitäre und feuilletonistische ... Mehr

20.09.2005, 15:18 Uhr | Feuilleton

Ruhrtriennale Fehlschuß Fußballoratorium

Wie es sich gehört, hat Moritz Eggerts Fußballoratorium, bei der Ruhrtriennale uraufgeführt, zwei Halbzeiten, Stadiongesänge und starke Soli. Das Ergebnis jedoch ist nur ein mattes Unentschieden: Das Werk krankt an zu viel Kunstanspruch. Mehr Von Gerhard R. Koch

12.09.2005, 17:30 Uhr | Sport

Salzburger Festspiele Halbwüchsige Verwirrungen

„Penthesilea“ und „Törleß“: Den noch nicht fertig zivilisierten Menschen, den grausamen Nöten junger Leute haben sich gleich zwei Regisseure an zwei Salzburger Theaterabenden gewidmet. Mit unterschiedlichem Erfolg. Mehr Von Erna Lackner, Salzburg

17.08.2005, 12:12 Uhr | Feuilleton

Zum Gedenken an Thomas Mann Deutschlands Glück in Deutschlands Unglück

Längst gilt die Prosa Thomas Manns nicht mehr als hoffnungslos veraltet. im Gegenteil: Alle wichtigeren deutschen Prosadebütanten der letzten Jahre sind ihm eindeutig verpflichtet. Marcel Reich-Ranickis Lübecker Festrede zum Gedenken an Thomas Mann. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki

15.08.2005, 13:28 Uhr | Feuilleton

Vor dem Weltjugendtag Seinen Segen habt ihr

Im Grunde kann alles gesegnet werden, für das nicht zwingend geboten ist, es zu verfluchen. Und weil während des Papstbesuches überhaupt möglichst wenig geflucht werden soll, hat sich das Kölner Jugendamt eine segensreiche Maßnahme ausgedacht. Mehr

11.08.2005, 21:39 Uhr | Feuilleton

Lebemann ohne Eigenschaften

Der Autobiograph Franz Blei kommt nicht umhin, sein Mißtrauen gegenüber aller Autobiographie zu erklären. Dem Versuch, Ordnung, Ziel und Folgerichtigkeit in einen Lebenslauf zu bringen, sei nicht zu trauen. Und wozu überhaupt Erinnerung? "Vergessen ist wohltuender." Und es ist wohl nicht einmal kokett ... Mehr

11.04.2005, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Der Kopfstand als Zäsur

Der Eindruck stellt sich bei einem Sachbuch nicht oft ein: Aufgeschlagen, legt "Das verkehrte Bild" bereits auf den ersten Seiten dar, wie der Autor, Professor für Kommunikation und Ästhetik an der Universität Oldenburg, "die Inversion als bildnerische Strategie" zu erläutern gedenkt. Die Werbebranche könnte das Buch als Gebrauchsanweisung lesen und als Alibi nutzen. Mehr

14.03.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Der Kopfstand als Zäsur

Der Eindruck stellt sich bei einem Sachbuch nicht oft ein: Aufgeschlagen, legt "Das verkehrte Bild" bereits auf den ersten Seiten dar, wie der Autor, Professor für Kommunikation und Ästhetik an der Universität Oldenburg, "die Inversion als bildnerische Strategie" zu erläutern gedenkt. Die Werbebranche könnte das Buch als Gebrauchsanweisung lesen und als Alibi nutzen. Mehr

14.03.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

Bundesregierung Strampeln im Wasser

Ob an der Spree oder am Rhein - der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist für Rot-Grün ein Kampf ums Überleben. Man ist nervös. Die Appelle, Streitereien in der Koalition endlich beizulegen, nehmen zu. Mehr Von Eckart Lohse, Düsseldorf/Berlin

13.03.2005, 16:45 Uhr | Politik

None Foltersport

Schweiß fließt über die Gesichter der vier Jugendlichen, ihre Bewegungen sind zäh, die Gliedmaßen träge. Eine gellende Trillerpfeife treibt die keuchenden Internatsschüler zur nächsten Übung eines brutalen, rasenden Zirkeltrainings, Bocksprüngen, Seilhüpfen, Bankstemmen. Mehr

04.02.2005, 17:52 Uhr | Feuilleton

Literaturpreise Blauer Salon-Preis 2004 an Autor Martin Mosebach verliehen

Der Schriftsteller Martin Mosebach hat am Donnerstagabend den mit 15.000 Euro dotierten Blauen Salon Preis 2004 des Literaturhauses Frankfurt erhalten. Kritiker sehen sich in seinen Werken an Robert Musil oder Thomas Mann erinnert. Mehr

19.11.2004, 12:13 Uhr | Rhein-Main

Nicole Kidman Die ikonischste aller Ikonen

Für ihren Auftritt im neuen Chanel-Werbespot erhielt Nicole Kidman mehr Geld als irgend jemand je zuvor für zwei Minuten Film. Die Ikone Kidman spielt darin die einzige, die noch ikonischer war: Marilyn Monroe. Mehr

21.10.2004, 11:57 Uhr | Feuilleton

None Reise ans Ende der Kreditlinie

David Hansemann, preußischer Finanzminister in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, hat den Satz geprägt: "Bei Geld hört der Spaß auf." Er war ein homo oeconomicus, wie ihn die Geschichtsbücher nur je gekannt haben. Bei Bernd Blaschke aber fängt der Spaß bei Geld erst richtig an. Der Berliner Literaturwissenschaftler ... Mehr

05.07.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

Mann mit Möglichkeitssinn

Herbst 1923. Im Rheinland kämpfen die Separatisten für die "Rheinische Republik": Unruhen, Aufmärsche, Straßenschlachten. Am Ende kommt es sogar zu Lynchjustiz. "Nichts vergessen", ermahnt sich Adolf Frisé. Er ist dreizehn Jahre alt: "Ich hatte es mir schon einmal, schon mehrere Male, vorgenommen. Festhalten, ... Mehr

17.01.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

Zur größten Schärfung des Möglichkeitssinns

Es gibt ein nicht unberechtigtes Mißtrauen gegen die biographische Ergänzung des Kunsterlebnisses. Sagt es uns wirklich etwas, wenn wir erfahren, daß der Tag, an dem der "Ulysses" spielt, der berühmte Bloomsday des 16. Juni 1904, der Tag war, an dem Joyce seine spätere Frau Nora Barnacle kennenlernte? Ein ... Mehr

02.12.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Stützen der Gesellschaft

In diesem Buch befindet sich ein biographisches Minimum: das Leben eines gewissen Ulrich, der die besondere Eigenschaft besitzt, keine Eigenschaften zu besitzen. Es wandert, rückwärts, einem in der Vergangenheit geschriebenen Maximum zu und verrät noch nicht einmal die Neigung, diesem auszuweichen: ... Mehr

19.08.2003, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Genie der Nichtigkeiten

Daß sich hinter einem leichtfüßigen Bohemien eine tragische Existenz verbirgt, wer denkt schon daran? Es ist gefährlich, einem Kaffeehausliteraten so genau nachzustellen, wie das Buch "Extracte des Lebens" es tut, denn unversehens schillert Peter Altenberg so befremdlich und prekär, daß er nicht mehr zu fassen ist. Mehr

05.05.2003, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension Genie der Nichtigkeiten

Daß sich hinter einem leichtfüßigen Bohemien eine tragische Existenz verbirgt, wer denkt schon daran? Es ist gefährlich, einem Kaffeehausliteraten so genau nachzustellen, wie das Buch "Extracte des Lebens" es tut. Mehr Von Erna Lackner

04.05.2003, 19:22 Uhr | Feuilleton
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