Niklas Luhmann: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Niklas Luhmann

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Aus Luhmanns Nachlass Das Deutsch der Geschlechter

Frauen neigen zur Übertreibung. Wenn sie fromm sind, sind sie zu fromm. Wenn sie grausam sind, sind sie zu grausam. Und wenn sie Sprachpolitik treiben, dann ohne hinreichende Rücksicht auf Sprache. Ein Aufsatz aus dem Nachlass Niklas Luhmanns. Mehr Von Niklas Luhmann

01.10.2009, 00:01 Uhr | Feuilleton

Alexander Kluge Ein Ingenieur seiner Geschichten

Alexander Kluge erhält an diesem Freitag den Adorno-Preis. Dass ein Erzähler im Zeichen eines Philosophen geehrt wird, ist nicht selbstverständlich. Kluge will nicht der Primus der Frankfurter Schule sein - auf ihrem Pausenhof ist er der Beste. Mehr Von Jürgen Kaube

11.09.2009, 17:40 Uhr | Feuilleton

Hegel-Preis an Michael Tomasello Wir sind die Tiere, die einander die Welt zeigen

Der Psychologe und Anthropologe Michael Tomasello erhält den renommierten Hegel-Preis der Stadt Stuttgart. Eine ausgezeichnete Wahl, denn dieser Forscher zeigt, wie sich einige große spekulative Fragen auf empirisch kontrollierbarem Gebiet verhandeln lassen. Mehr Von Helmut Mayer

26.06.2009, 15:15 Uhr | Feuilleton

Sachbuch: Folter im Rechtsstaat Man kann es nur falsch machen

Das Folterverbot gilt absolut, erklärt Florian Lamprecht in seinem Buch über die Frage, ob Folter im Rechtsstaat erlaubt sei, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Doch so einfach, wie es manchmal aussieht, lässt sich die Unzulässigkeit der Folter in Grenzsituationen nicht begründen. Mehr Von Michael Pawlik

09.03.2009, 14:35 Uhr | Feuilleton

None Im Nirwana der Hyperrealität

Der Soziologe Hanno Pahl ist etwa 2400 Jahre später geboren als Sophokles, der Dichter. Schon Sophokles schien ein kritisches Auge auf das Geld geworfen zu haben. In "Antigone" lässt er den König von Theben klagen: "Kein ärgrer Brauch erwuchs den Menschen als das Geld! Es äschert ganze Städte ein, es treibt die Männer weg von Haus und Hof. Mehr

09.02.2009, 13:00 Uhr | Feuilleton

Im Gespräch: Heiner Geißler Lafontaine wird unterschätzt

Heiner Geißler war Gesundheits- und Jugendminister, Generalsekretär der CDU und gilt als linkes Gewissen in der Union. Im Gespräch mit FAZ.NET erläutert der 78-Jährige, warum der Kapitalismus am Ende ist, was die Politik aus der Finanzkrise lernen muss - und warum man an der Linkspartei nicht mehr vorbeikommt. Mehr Von Oliver Georgi

16.10.2008, 16:10 Uhr | Politik

Finanzmarktethiker Bernhard Emunds „Unsere Vernunft steckt nicht in einer Krise“

Die Marktwirtschaft wird bleiben. Doch in Zukunft muss der Staat Krisen vorbeugen, sagt der Finanzmarktethiker Bernhard Emunds. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert er einen Finanz-Tüv und Steuern auf Transaktionen. Spekulative Anleger würden so mehr bezahlen als langfristige Investoren. Mehr

15.10.2008, 22:56 Uhr | Wirtschaft

None Pardon, dass wir so einfältig sind

Kann man jemandem das Lieben ausreden? Genügt der Hinweis auf das - historische, soziologische - Gewordensein des Gefühls, um es als "uneigentlich" zu "durchschauen": wahlweise als Selbsttäuschung, Wahn oder Illusion? Ist Liebe gegen ihre Erklärung immun? Kann sie durch das, was man ihre Erklärung ... Mehr

15.10.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

Niklas Luhmann über die Liebe Ist die Liebe etwa ein Gefühl?

Nein, ein Gefühl ist sie nicht, die Liebe, sondern eine Gefühlsdeutung, die auf Kommunikation beruht, auf Büchern und Filmen etwa - sagt der Soziologe Niklas Luhmann in einem Buch aus dem Nachlass, das aus heutiger Sicht erstaunlich hellsichtig wirkt. Mehr Von Jürgen Kaube

13.10.2008, 18:00 Uhr | Feuilleton

None Ist die Liebe etwa ein Gefühl?

Ein soziologischer Systemtheoretiker kommt ins Seminar und kündigt an, über die Liebe sprechen zu wollen. Verwunderung: Ist die Liebe etwa ein System? Nein, sagt der Soziologe, sie ist keines. Erleichterung. "Liebe. Eine Übung" heißt die Schrift, die er seinem Seminar zugrunde legt. Kann man die Liebe denn üben? Ja, sagt der Soziologe, man kann. Mehr

12.10.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Die zugeflaggte Erwartung

Wie über die Freundschaft reden? Zum Beispiel so: durch eine Spurensuche des Themas bei Niklas Luhmann. Der Unwahrscheinlichkeit von Freundschaft im Leben entspricht die Unwahrscheinlichkeit des Freundschaftsthemas im Werk des Systemtheoretikers. Zwar hat Luhmann der Liebe ein großartiges Buch gewidmet ("Liebe als Passion"), nicht aber der Freundschaft. Mehr

08.09.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Kein Denker für alle Jahreszeiten

Der Verlagstext hält es für überraschend, dass ein Soziologe über Moral nachdenkt. Tatsächlich hat der Philosoph unter den Soziologen, zugleich ein Antiphilosoph, Niklas Luhmann, so bedeutende Vorgänger wie Ferdinand Tönnies und Émile Durkheim, auch Arnold Gehlen.In mancher Hinsicht bleibt Luhmann, wie man anhand dieser Textsammlung erkennen kann, seinen frühesten Ansätzen treu. Mehr

15.08.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Geschichtlichkeit nach dem Historismus?

Wer die Reden der Politiker und wohl auch die Eröffnungsreden der Historikertage ernst genug nähme, um sie philosophisch zu analysieren, der müsste zu dem Schluss kommen, dass der "Historismus", jene gesellschaftliche Konstruktion der Zeit für Handeln und Verhalten heute nicht weniger bestimmend ist, als sie es vor hundert oder hundertfünfzig Jahren war. Mehr

11.06.2008, 14:00 Uhr | Wissen

None So dass man denkt, wie einfach das alles ist

Auf der Suche nach überzeugenden Antworten zu den großen Fragen des Lebens beschloss Richard Precht, Philosophie zu studieren. Nach dem Warum wollte er fragen, ohne sich mit schnellen Antworten zu begnügen. Aber das Leben, das seine Philosophieprofessoren führten, schien ihm bald erschreckend reizlos. Mehr

07.03.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

Vertrauen in die Märkte Spring doch einfach!

Vertrauen ist das Schmiermittel der Wirtschaft. Bleibt es aus, brechen die Märkte zusammen. Das lässt sich zurzeit schmerzhaft am internationalen Finanzsystem beobachten. Allenthalben herrscht Misstrauen. Aber was ist Vertrauen? Und wie kommt es wieder zurück? Mehr Von Rainer Hank

09.02.2008, 10:20 Uhr | Wirtschaft

None Und wenn es theoretisch mal hakt, wird er einfach brillant

Kaum sind wir die Tradition los, da rückt uns die Zukunft zu Leibe. Können wir endlich tun, was wir wollen? Natürlich, sehr gerne - aber, so tönt die moralisch klingende Forderung aus allen Ecken: bitte nicht die Zukunft vergessen, sondern Folgen abschätzen, Grundsätze der Nachhaltigkeit beachten und die stummen Einwände der ungeborenen Enkelgenerationen berücksichtigen. Mehr

31.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Trauen Sie sich nie so ganz über den Weg!

Spätestens beim Zahnarzt wünscht man sich, dieses Buch nicht gelesen zu haben. Jede andere Soziologie wäre hilfreicher. Mit Max Weber würde man die Rationalisierung begrüßen, die im technischen Fortschritt der Instrumente liegt, und seine Schmerzen als Erinnerung an frühere, vielleicht lebendigere Zeiten begrüßen. Mehr

17.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Blumenbergs Nachlass Fragmente des Münsterschen Ungenannten

Sein Zettelkasten war umfangreicher als der von Niklas Luhmann - aber wie kann man ihn präsentieren? Mehr

12.12.2007, 12:55 Uhr | Feuilleton

Niklas Luhmann Zwei völlig unterschiedliche Systeme

Fünf Stunden lang haben die Fernsehredakteure jede seiner Antworten so lange umformuliert, bis sie auch für Laien verständlich war. Und bis all die Souveränität, mit der Niklas Luhmanns Theorie die Geisteswissenschaften erschütterte, völlig zusammenbricht. Mehr

27.11.2007, 13:09 Uhr | Feuilleton

None Das ist ja paradox

"Seiltänzer des Paradoxalen": Der Titel der neuen Aufsatzsammlung des amerikanischen Germanisten David Wellbery lässt vermuten, dass sich der Autor einem gewagten Interpretationsakt aussetzt. Die Heroen des Paradoxalen - Jacques Lacan, Jacques Derrida und Niklas Luhmann - sind tot. Deren Leitbegriff ... Mehr

23.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Partnersuche im Internet In den Sehnsuchtsmaschinen

Sechzehn Millionen Singles leben in Deutschland, die Hälfte davon ist bei einer Partnerbörse im Internet registriert. Der Weg zur Liebe ist mit Mail und Maus zwar schneller, aber nicht weniger riskant geworden. Sandra Kegel hat sich im Netz umgeschaut. Mehr Von Sandra Kegel

03.10.2007, 16:51 Uhr | Feuilleton

None Die Netzwerker

Es könne durchaus sein, schrieb Niklas Luhmann 1993, dass die gegenwärtige Prominenz des Rechtssystems nichts weiter sei als eine europäische Anomalie, die sich in der Evolution einer Weltgesellschaft abschwächen werde. Bislang allerdings deutet nichts auf ein Ende der fortschreitenden Verrechtlichung transnationaler Politik. Mehr

25.07.2007, 14:00 Uhr | Wissen

None Ideenflucht

Von etwas, das noch nicht vergangen ist, kann man keine Geschichte schreiben. Für Historiker mag das bedauerlich sein, im Fall der Ideengeschichte aber gibt es Trost. Über Ideen, die noch lebendig sind, muß man auch keine Geschichte schreiben. Mehr

02.03.2007, 16:40 Uhr | Feuilleton

None Warum Kultur den Wilden verschlingt

Rousseau konnte um 1750 noch unbefangen den unverdorbenen Wilden preisen. Zweihundert Jahre später ist sich Arnold Gehlen sicher, "daß es eine vorkulturell faßbare Natur des Menschen überhaupt nicht gibt". Die Kultur hat den Wilden gefressen. Niklas Luhmann nennt sie deshalb "einen der schlimmsten Begriffe, die je gebildet worden sind". Mehr

25.09.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Sei, was du geworden bist

Leute, die etwas auf sich halten, machen sich gegenseitig mit den berühmten Vorfahren bekannt. Das ist heute so, das war immer so. Wenn sich bei Homer die Helden begegnen, dann wetteifern sie nicht nur im kriegerischen Kampf oder im friedlichen Agon miteinander, sondern sie suchen sich auch durch protzige Genealogien gegenseitig zu übertreffen. Mehr

20.09.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton
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