Lyrik: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Lyrik

   
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None Kücheneinsamkeit

Poesie hat nicht nur versöhnende Kraft. Sie kann Ungleiches miteinander verbinden, aber auch in einer allgemeinen Beziehungslosigkeit erstarren lassen. Esther Dischereits neuer Gedichtband "Im Toaster steckt eine Scheibe Brot" enthält lakonische Fragmente einer so banalen wie unlösbaren Alltagseinsamkeit. Das ... Mehr

13.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Schlechte Zeiten für Lyrik

In den sechsundzwanzig Jahren, seit "Gorki Park", der erste Band mit dem Ermittler Arkadi Renko, erschienen ist, hat sich Martin Cruz Smith zu einem ernsthaften Chronisten der russischen Gegenwart gemausert. Für einen amerikanischen Journalisten, der kein Russisch spricht, keine üble Leistung; zumal ... Mehr

12.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Oskar Goldberg (I) Von Berlin-Lichterfelde nach New York

An Oskar Goldberg lässt sich exemplarisch studieren, wie nach der Aufklärung eine religiöse Neustiftung aussehen kann. Das macht die Aktualität des Kreises aus, der sich um ihn bildete. Mehr

12.12.2007, 12:11 Uhr | Feuilleton

None Lehrreich

Über den Dramatiker wie über den Lyriker ist eigentlich alles gesagt. Und doch wird, wer Brechts in einem mehr als sechzehnhundert dünne Seiten dicken Band versammelte Gedichte zur Hand nimmt, gern darin herumblättern, und sei es auch nur, um auf etwas "Aktuelles" und damit ja doch zeitlos Gültiges ... Mehr

10.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Bei uns daheim im Puschkinhaus

Die russische Literatur des neunzehnten Jahrhunderts zählt zu den großen Einlagerungen, ohne die Weltkultur nicht denkbar wäre. Zwar wird dem des Russischen Unkundigen die Lyrik von Puschkin bis Marina Zwetajewa letztlich verschlossen bleiben - anders als die Romanliteratur, wiewohl auch hier die Übersetzungsprobleme nicht zu unterschätzen sind. Mehr

10.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Fundstellen

Aphorismen, Epigramme, Xenien oder dichterische Unmutsäußerungen, wie sie Goethe selbst im Liebes- und Weisheitsbuch des "Diwan" nicht verschmähte - all diese literarischen Scherze sind ein wenig aus der Mode gekommen, sie scheinen verbraucht. Nicht so, wenn sich ein Kopf wie der nun sechzigjährige Ulrich Erckenbrecht daranmacht. Mehr

07.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Smiths-Sänger Morrissey Verachtung eines Unpolitischen

Ist Steven Patrick Morrissey, Sänger der Band „The Smiths“, ein Rassist? Die englische Presse reanimiert eine fünfzehn Jahre alte Debatte - Auslöser ist ein Interview im „NME“. Dabei ist schon die Idee, mit Morrissey die politische Lage erörtern zu wollen, bizarr. Mehr Von Harald Staun

06.12.2007, 11:01 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Wie ihr der Schnabel gewachsen ist

Nach dem Besonderen der Gedichte Mascha Kalékos gefragt, holt Marcel Reich-Ranicki aus: Sie machten es den Kritikern eben schwer und den Lesern immer leicht. Auf die Frage nach der Aktualität Balzacs jedoch antwortet der Literaturkritiker mit zwei Sätzen. Mehr

05.12.2007, 14:51 Uhr | Feuilleton

None Dem Wagnis eine Gasse

Marcel Reich-Ranickis Aufruf in der ersten "Frankfurter Anthologie" (1974), "Der Dichtung eine Gasse", braucht keine Verstärkung mehr. Längst haben immer neue Gedichtsammlungen den Weg durch diese Gasse genommen. Mit ihren Bänden, die motivgleiche Gedichte zu Gebinden von Natur- oder von Großstadtlyrik ... Mehr

01.12.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Ein Genie entsteht

Im Jahre 1897, von Mitte August bis Mitte September, hielt sich Marcel Proust mit seiner Mutter und seinem Bruder Robert in Bad Kreuznach auf, das man damals von Paris aus direkt mit dem Schlafwagen erreichen konnte. Man logierte im Hotel Oranienhof, das heute nicht mehr existiert. Dieses Hotel bezeichnet Proust als "Kurhof", eine Zusammenziehung von "Oranienhof" und "Kurhaus". Mehr

30.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Keine Einkehr im Himmel

Jahrelang schrieb der 1934 geborene Johannes Kühn seine Gedichte (gut siebentausend sollen es gewesen sein) für die Schublade. Dann förderten Reiner Kunze und Peter Rühmkorf den saarländischen Bergmannssohn als Dichter zutage, und sein Landsmann Ludwig Harig zog als sein Herold durch die Lande. Längst ... Mehr

30.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Marcel Proust Ein Genie entsteht

Selten war der Ergänzungsband zu einer Werkausgabe so spannend wie dieser - mit nachgelassenen und wiedergefundenen Texten Prousts aus dem Umkreis seines großen Romans „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Er lässt miterleben, wie ein Genie einen Jahrhundertwurf vorbereitet. Mehr Von Henning Ritter

29.11.2007, 18:16 Uhr | Feuilleton

None Wanderer, hol' Kielwasser

Der spanische Politologe Ignacio Sotelo, der lange in Berlin gelehrt hat, bemerkte kürzlich im Gespräch mit einer Zeitschrift: "Für den Rest Europas ist der spanische Philosoph noch immer Ortega und García Lorca noch immer der spanische Dichter." So ist es: den Philosophen Unamuno kennen außerhalb ... Mehr

24.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Lob und Tadel

Er ist ein reisefiebernder Schatzgräber im Land der Literatur. Als Lyriker, Romancier, Sachbuchautor und Übersetzer, als Juror und Laudator ist der mit höchsten Literaturpreisweihen versehene Raoul Schrott so originell wie produktiv, methodisch eigenwillig, streitbar und streitlustig. Die Reihe Text ... Mehr

23.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Das ist ja paradox

"Seiltänzer des Paradoxalen": Der Titel der neuen Aufsatzsammlung des amerikanischen Germanisten David Wellbery lässt vermuten, dass sich der Autor einem gewagten Interpretationsakt aussetzt. Die Heroen des Paradoxalen - Jacques Lacan, Jacques Derrida und Niklas Luhmann - sind tot. Deren Leitbegriff ... Mehr

23.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Doppelgänger in Heines Haus

Was er von Jorge Luis Borges halte, wird Marcel Reich-Ranicki von einem Leser gefragt. In seiner Antwort erinnert sich der Literaturkritiker an ein Treffen mit Borges in Deutschland, bei dem eine blaue Krawatte eine bestimmte Rolle spielte. Mehr

22.11.2007, 15:58 Uhr | Feuilleton

None Born in Nürtingen

"Die Forderung, ein Gedicht habe entweder effektiv oder nicht geschrieben worden zu sein, ist die Forderung von Krämerseelen . . .", schrieb Nicolas Born 1969, als die Politisierung der Literatur ihren Höhepunkt erreicht zu haben schien. Soeben war das legendäre "Kursbuch 15" erschienen, und die "Krämerseele", die hier attackiert wurde, war kein anderer als Hans Magnus Enzensberger. Mehr

19.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Die Visualisierung der Milchflaschen

Es gibt keine Sprache für das Leben mit Kindern - diese düstere These geistert fast ungeprüft durch gegenwärtige Debatten rund um die Familie. Wenn Literatur das Leben spiegelt - wo sind dann die Romane über die Zeit mit den Kleinsten? Das Kabarett hat den Stoff längst für sich entdeckt. Eine erhabene Sprache dagegen will zu Windeln und Brei nicht passen. Mehr

19.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Und ich immer so fern, so am Rande des Abgrunds

Dass eine selbsternannte "Tochter des Windes" Staub aufwirbelt, kann nicht überraschen. Zweifellos gehörte das dichterische Werk der Argentinierin Alejandra Pizarnik zu den größten lateinamerikanischen Entdeckungen der letzten Jahre. In ihrer Heimat eine Schlüsselfigur der Gegenwartslyrik, im deutschen Sprachraum ... Mehr

16.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Der Film schreibt mit

Erst unlängst hat der Lyriker Albert Ostermaier in "Polar" gezeigt, was für wunderbare Bild- und Sinnmuster entstehen, wenn sich die Sprache von Gedichten mit der Bildsprache des Films einlässt und aus dem Repertoire des Kinos ihre Blickrichtungen borgt. Jetzt legt der Literaturwissenschaftler Jan Röhnert eine Studie vor, die solchen intermedialen Durchkreuzungen nachgeht. Mehr

16.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Blütenlese

Der klassischen Forderung artistischer Diskretion zufolge besteht Kunst gerade darin, Kunst zu verbergen. Im Barock galt das noch nicht: Dessen Hang zur arrangierten Üppigkeit äußert sich auch in der dezidierten Künstlichkeit seiner Lyrik und Gartenkultur. Im Bestreben, mit dieser "reizvoll fremdartigen ... Mehr

15.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Blütenlese

Der klassischen Forderung artistischer Diskretion zufolge besteht Kunst gerade darin, Kunst zu verbergen. Im Barock galt das noch nicht: Dessen Hang zur arrangierten Üppigkeit äußert sich auch in der dezidierten Künstlichkeit seiner Lyrik und Gartenkultur. Im Bestreben, mit dieser "reizvoll fremdartigen ... Mehr

15.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Blütenlese

Der klassischen Forderung artistischer Diskretion zufolge besteht Kunst gerade darin, Kunst zu verbergen. Im Barock galt das noch nicht: Dessen Hang zur arrangierten Üppigkeit äußert sich auch in der dezidierten Künstlichkeit seiner Lyrik und Gartenkultur. Im Bestreben, mit dieser "reizvoll fremdartigen ... Mehr

15.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Wärmelampen für Island

Man muss jedem eine Chance geben. Selbst einem Autor, über den der Klappentext informiert: Er habe Texte für Björk geschrieben. Er sei der "innovativste und aufregendste Autor Islands". Eines Landes also, das sich von der Einwohnerzahl mit Wiesbaden oder Karlsruhe misst und das sich, seit Snorri Sturluson ... Mehr

09.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Der Vase sieht man ihren Töpfer nicht mehr an

Konzentration bestimmt die Gedichte von David Constantine; Konzentration als Entgrenzung. Die Gedichte meditieren und nehmen zum Ausgang jenes Bild, Wort und Wissen, denen unsere Aufmerksamkeit herkömmlich gilt. Die Meditation ist widerständig, denn sie möchte im Vorgegebenen dessen anderen Sinn ... Mehr

08.11.2007, 13:00 Uhr | Feuilleton
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