Konstantinopel: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Konstantinopel

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Christen im Irak Sie werden euch hassen und morden

Nero im Zweistromland? Wer heute von Christenverfolgung spricht, ruft Bilder aus dem alten Rom auf. Die Klage über die Überfälle im Irak darf aber kein Alarm sein, der bald wieder verstummt. Dazu ist die Lage zu ernst. Mehr Von Martin Tamcke

27.01.2011, 19:30 Uhr | Feuilleton

Christen in der Türkei Zweifel an der Zweifelsfreiheit

In kleinen Schritten bewegt sich die Türkei auf ihre Christen zu. Seinen Satz, nach dem das Christentum zweifelsfrei zur Türkei gehöre, konnte Christian Wulff in Tarsus an historischer Stätte überprüfen. Mehr Von Michael Martens, Istanbul

21.10.2010, 17:45 Uhr | Politik

Integrationsdebatte in der Türkei Immerhin heißt er nicht Michael Özil

Auch in der Türkei, die Bundespräsident Christian Wulff noch bis zum Freitag bereist, wird kontrovers über Integration diskutiert - am Beispiel eines Ausnahmefußballers geht es um vermeintlichen Vorväterlandsverrat. Mehr Von Michael Martens, Istanbul

19.10.2010, 09:59 Uhr | Politik

Deutsche Dichter am Bosporus Die Energie ist weiblich

Redefreiheit mit kleinen Einschränkungen: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung traf in Istanbul auf die geballte Frauenpower der türkischen Literaturszene. Mehr Von Felicitas von Lovenberg

18.05.2010, 16:38 Uhr | Feuilleton

Völkermord an den Armeniern Das Letzte, was ich von den Kindern sah

Die türkische Regierung leugnet den Völkermord an den Armeniern. Zwischen 1915 und 1917 wurde das älteste christliche Volk fast vollständig vernichtet. Daran erinnert eine herausragende Dokumentation. Sie war gestern Abend im Ersten zu sehen und wird am Dienstag bei Phoenix wiederholt. Mehr Von Karen Krüger

10.04.2010, 11:05 Uhr | Feuilleton

None Wie man einen Kaiser besticht

Achat ist, so die Lexika, "eine mikrokristalline Varietät des Minerals Quarz." Selten lässt man sich hinreißen, die charakteristische Maserung des Steins schön oder anziehend zu nennen. Das Altertum, das Mittelalter und die Renaissance dagegen erachteten diese Schönheit als Beweis magischer Kräfte. Mehr

17.03.2010, 13:00 Uhr | Feuilleton

Bonn zeigt Byzanz Engel im Sturm

Warum haben unsere Vorfahren die Byzantiner so sehr verachtet und bekämpft? Und warum sind wir heute so von ihnen fasziniert? Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt den Glanz von Byzanz und vergisst dabei, die ganze Geschichte zu erzählen. Mehr Von Andreas Kilb

04.03.2010, 14:10 Uhr | Feuilleton

Jüdisches Museum Paris Ehrt eure großen Gönner

Die Ausstellung hätte an vielen Orten in Paris stattfinden können, doch dieser ist der beste. Das Jüdische Museum erzählt die Geschichte der Bankiers- und Mäzenatenfamilie Camondo, die in der Stadt an der Seine unzählige Spuren hinterlassen hat. Heute ist nur noch der Name lebendig. Mehr Von Andreas Platthaus

09.01.2010, 11:26 Uhr | Feuilleton

Türkei Drei Religionen unter einem Dach

Das osmanische Ideal der religiösen Gleichberechtigung starb in der Geburtsstunde der türkischen Republik. Spuren davon finden sich noch in einem Istanbuler Altenheim, das jedem Bedürftigen einen Platz bot, ganz gleich, welcher Religion er angehörte. Mehr Von Karen Krüger, Istanbul

25.12.2009, 13:10 Uhr | Feuilleton

Minarette Kampf der Symbole

Sind Minarette rein funktionale Bestandteile einer Moschee oder doch die steinerne Verkörperung eines aggressiven islamischen Herrschaftsdrangs? Es kommt auch hier auf den Blickwinkel an. Mehr Von Michael Martens, Istanbul

01.12.2009, 10:35 Uhr | Politik

Mischa Meier: Anastasios I Ein alter Fuchs auf dem Cäsarenthron

Im fünften Jahrhundert lag das Römische Reich in den letzten Zügen. Wie ein Realpolitiker in Byzanz die Lage sah, schildert der Tübinger Althistoriker Mischa Meier in seiner klugen und vorsichtigen Biographie des oströmischen Kaisers Anastasios. Mehr Von Andreas Kilb

14.10.2009, 00:54 Uhr | Feuilleton

None Das Reich ging mit dem Handel unter

Durch die Motorisierung wurde der Straßenbau im zwanzigsten Jahrhundert erstmals zu einem Thema, das die Massen im doppelten Sinn bewegte. Althistoriker und Mediävisten empfinden das Thema "Straße" hingegen nicht als sehr aufregend, beklagt der emeritierte Historiker Thomas Szabó, der bis vor kurzem am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen arbeitete. Mehr

05.08.2009, 14:00 Uhr | Wissen

Griechenland Die Mutter ist arm, doch wir lieben sie

Früher waren die Dörfer des Zagori im Nordwesten Griechenlands Sinnbild für Rückständigkeit und Elend. Wer konnte, machte sich davon. Heute kehren immer mehr Bewohner zurück. Mehr Von Richard Fraunberger

28.07.2009, 10:55 Uhr | Reise

Bücher und Graphik Neues Duo, neues Spiel

Wissenschaftlicher Eifer konnte in Nordafrika zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts tödlich sein: Das erfuhr Charles de Foucauld im Jahr 1916. Eine Ausgabe seiner Forschungsergebnisse kommt jetzt bei Hauff & Auvermann in Berlin zum Aufruf - die Vorschau. Mehr Von Camilla Blechen

20.05.2009, 05:55 Uhr | Feuilleton

Armenier in Deutschland Zwischen Assimilation und G-Frage

Die meisten Armenier sind in Deutschland gut integriert. Doch die Pflege der eigenen Kultur ist für sie schwierig: Das Verhältnis zu den hier ansässigen Türken ist immer noch schwer belastet - vom Völkermord, der 1,5 Millionen Armenier das Leben gekostet hat. Mehr Von Talin Dilsizyan

24.04.2009, 19:55 Uhr | Politik

None Schlachtgestammel

Man liest immer gern mit Schaudern vom Untergang großer Reiche, besonders, wenn man selbst gerade die Füße im Warmen hat. Die Belagerung und Erstürmung Konstantinopels durch die Osmanen im Frühjahr 1453 ist so etwas wie der Stein von Koh-i-Noor in diesem Düstergenre, weil in ihr alles zusammentrifft: ... Mehr

03.12.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Kein Friede unter Rittern

Durch die Kreuzzüge suchte die lateinische Christenheit seit 1096 über die Grenzen Europas hinauszugelangen, in die sie der Fortbestand des Byzantinischen Reiches und das Vordringen des Islam gezwängt hatten. Die Anstrengung scheiterte nach wenigen Generationen. Zu Lande blieben die Seidenstraßen nach China den Westeuropäern nur anderthalb Jahrhunderte frei zugänglich. Mehr

21.11.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

Schlachtengemälde, ohne Rahmen

Wenn man heute Passanten auf der Straße nach den Achämeniden, den Thermopylen, Plataiai und den hölzernen Mauern des Themistokles fragte, bekäme man wohl nur in den seltensten Fällen die richtige Antwort. Und doch ist der Freiheitskampf der Griechen gegen die Perser ein Schulstoff von alters her. Mehr

15.10.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Revolution der Jungtürken Laizismus

Als im Juli 1908 der jungtürkische Umsturz sich durchgesetzt hatte, fand die Modernisierungsrevolution zunächst den ungeteilten Beifall der Briten. Dann wurde man auf die freimaurerischen Hintergründe aufmerksam. Mehr Von Lorenz Jäger

04.08.2008, 13:22 Uhr | Feuilleton

Istanbul Der Beginn einer Liebe

Für viele Touristen ist Istanbul die Stadt großer Vergangenheiten: Byzanz, Konstantinopel, der Orient. Doch was der Besucher heute vor Augen hat, ist von den damit verknüpften Bildern weit entfernt. Istanbul ist eine Metropole mit allen Insignien der globalisierten Moderne. Mehr Von Brigitte Scherer

02.07.2008, 10:26 Uhr | Reise

Istanbul Morgenrot und Abendland

Wo hört Europa auf, und wo beginnt Asien? Eine Antwort auf diese Frage glaubt man am ehesten in Istanbul zu finden, das beide Kontinente trennt und verbindet. Doch die Kulturen überwinden diese Grenze leicht. Rainer Hermann porträtiert eine Metropole, die sich als europäisch, aber nicht westlich begreift. Mehr Von Rainer Hermann, Istanbul

18.06.2008, 15:06 Uhr | Feuilleton

60 Jahre Israel Der Gründer-Patriarch

Ohne David Ben Gurion wäre die Staatsgründung Israels nicht denkbar. Doch anders als die amerikanischen und türkischen Gründerväter, George Washington und Kemal Atatürk, verlor er nie die Aura des religiösen Patriarchen. Mehr Von Wolfgang Günter Lerch

06.05.2008, 18:17 Uhr | Politik

Historische Finanzkrisen: Niederlande 1637 Eine Blumenzwiebel für 87.000 Euro

Im 17. Jahrhundert wälzte sich Holland im Tulpenfieberwahn. Jeder wollte mit der Pflanze Geld verdienen. Selbst Dummheit schadete nicht, solange sich ein größerer Dummkopf fand, der das Gewächs teurer abkaufte. Die Preise stiegen in abenteuerliche Höhen - bis die Blase platzte. Mehr Von Winand von Petersdorff

25.03.2008, 19:44 Uhr | Finanzen

Ausstellung in München Porträt einer Kunsthändlerfamilie

Eine Familie mit Unternehmer-Gen: Die Kunst- und Antiquitätenhändler Bernheimer trotzten mutig den Nationalsozialisten. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in München zeichnet die wechselvolle Familiengeschichte nach. Mehr Von Brita Sachs, München

15.01.2008, 15:37 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Die Intelligenz stellt ihm ein Bein

Nabokovs Roman Pnin kennt keine These und keine Botschaft, von irgendeiner Lösung ganz zu schweigen. Und doch ist es ein großartiges Buch über die Tragödie des Intellektuellen im zwanzigsten Jahrhundert, meint Marcel Reich-Ranicki. Mehr

11.01.2008, 17:49 Uhr | Feuilleton
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