Jean Paul: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Jean Paul

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None Getarnte Denkstörung

In der Mitte des vorvorigen Jahrhunderts notiert Johann Christian August Heyse in seinem Allgemeinen verdeutschenden und erklärenden Fremdwörterbuch über das Stichwort "Hyponchondria": "Plural, der Unterleib, eigentlich was unter dem Brustknorpel ist". Gemeint seien "Unterleibskränkelein, Milzkrankheit, Schwermütigkeit, Grillenkrankheit". Mehr

31.03.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Kopflaus Gottes im welthistorischen Schlachtengetöse

Daß von Johann Peter Hebel einige der schönsten und unergründlichsten Prosastücke der deutschen Sprache stammen, ist so oft gesagt worden, daß die Vergeßlichkeit der Nachgeborenen schon etwas Verblüffendes hat. Goethe und Jean Paul haben Hebel bewundert, Tschechow und Tolstoi, Canetti, Bloch und ... Mehr

03.01.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Kopflaus Gottes im welthistorischen Schlachtengetöse

Daß von Johann Peter Hebel einige der schönsten und unergründlichsten Prosastücke der deutschen Sprache stammen, ist so oft gesagt worden, daß die Vergeßlichkeit der Nachgeborenen schon etwas Verblüffendes hat. Goethe und Jean Paul haben Hebel bewundert, Tschechow und Tolstoi, Canetti, Bloch und ... Mehr

03.01.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Kein Grund zur Hysterie

Als Sigmund Freud sich mit der Traumdeutung auf "die Via regia zur Kenntnis des Unbewußten im Seelenleben" begab, war dieser Königsweg vor ihm im neunzehnten Jahrhundert schon von anderen beschritten worden, deren Vielzahl im historischen Rückblick überrascht. Keiner, sei es Karl Albert Scherner, Friedrich ... Mehr

07.10.2003, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Mit Schillerklang und Körnerschall

Daß Umberto Eco eine Philosophiegeschichte als Comic-Serie mit witzigen Sprechblasen verfaßt hat, das traute dem Ironiker und Romanautor wohl jeder seiner Leser zu, aber daß der seriöse Heidelberger Germanistikprofessor Friedrich Gundolf heimlich, nicht für den Druck, eine deutsche Literaturgeschichte in Knittelversen geschrieben hat, das ist schon einen überraschten Aufblick wert. Mehr

28.06.2003, 14:00 Uhr | Feuilleton

Walter Höllerer Zum Tod des Germanisten und Schriftstellers

Walter Höllerer, der gestern in Berlin im Alter von achtzig Jahren gestorben ist - was war er eigentlich? Germanist, Lyriker, Romancier, Essayist? Was immer er tat, er wirkte stets als begeisterter Anreger, als geduldiger Vermittler und als leidenschaftlicher Pädagoge. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki

21.05.2003, 16:04 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Kutschfahrt im Schläferhirn

Im Traum muß heftig gearbeitet werden. Vom Surrealisten Saint-Pol-Roux geht die Fama, er habe abends ein Schild "Le poète travaille" vor sein Zimmer gehängt. Weniger gelassen fiel der Schichtdienst des Büroangestellten Franz Kafka aus, in dessen Zeiteinteilung das Schreiben die Stelle des Nachtschlafs einnahm. Mehr

03.12.2002, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Mit offener Brust und fliegendem Haare

Als unser einflußreichster Literaturkritiker sich dazu hatte verführen lassen, zwanzig deutschsprachige Romane für kanonisch zu erklären, waren unter anderen wohl auch die Liebhaber Jean Pauls und Arno Schmidts verwundert darüber, daß ihre Favoriten hier fehlten, doch konnten sie sich mit dem Gedanken ... Mehr

03.12.2002, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Die Welt ist alles, was vieldeutig ist

Jeder weiß um die literarische Bedeutung von Brief und Briefroman. Ein gebildeter Leser ohne Richardsons "Clarissa", Rousseaus "Nouvelle Heloïse" oder Goethes "Werther" ist sowenig vorstellbar wie ein Kinofreund, dem Laclos' "Liaisons dangereuses" entgangen wären. Gegen so beliebte Gattungsmuster ... Mehr

21.11.2002, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Der sentimentale Leviathan

Gerne inszenierte Jean Paul in seinen Romanen eine fiktive Kommunikation zwischen dem Autor und seinen Lesern. Wie solche Begegnungen aber in der Realität abliefen, läßt sich bei Lektüre von Eduard Berends grandioser Sammlung "Jean Pauls Persönlichkeit in Berichten der Zeitgenossen" anschaulich nacherleben. Mehr

13.11.2002, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Deutsche Denker im dreckigen Dutzend

Seien wir ehrlich: Eigentlich wollen wir ein belletristisches Werk, das den Titel "Von den Deutschen" trägt, nicht lesen. Und wenn dann noch der notorisch mißbrauchte Caspar David Friedrich die Umschlagillustration hat liefern müssen, wird die ästhetische Schranke, die vor der Lektüre zu übersteigen ist, nahezu unüberwindlich. Mehr

08.10.2002, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Geliebte Fetzensprache

Am Beginn steht ein kleines, aber kein unbeschriebenes Blatt: "Es darf kein großes Blatt sein, sonst wird zuviel erwartet; auch soll es lieber nicht weiß sein: es verlangt, voll beschrieben zu werden, und gerade das erscheint mir am Anfang immer unerreichbar." Ein Zimmer, eine Schreibmaschine, Papier, ... Mehr

01.06.2002, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Jean Paul und das Bier

Heute ist ein doppelt preisenswerter Tag: Welttag des Buches und Welttag des Bieres. Fällt zusammen. Wie jedes Jahr. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Buch zu kaufen, das diese beiden Tage aufs erfreulichste miteinander versöhnt. Es heißt "Bier, Bier, Bier wie es auch komme" und dokumentiert die besten Bier-Zitate des großen Bier-Dichters Jean Paul. Mehr

21.04.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Mehr Herz als Zunge

"Geistes-Konzerte" hat 1797 ein anonymer Rezensent Jean Pauls Romane genannt. Und Wilhelm Dilthey urteilt aus der Rückschau: "Er ist der musikalische Dichter dieses Zeitalters." Kein Wunder, daß die Komponisten des neunzehnten Jahrhunderts von Schumann über Wagner bis Mahler von seinen Romanen in besonderem Maße fasziniert waren. Mehr

08.10.2001, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Vernunft, die Wahrheit dichtet

Aufstand einer frommen Seele: Jacobi verteidigt den Glauben Mehr

03.07.2001, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Madonna aller Preußen

Günter de Bruyn bürgt für die Reize Königin Luises Mehr

23.02.2001, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Literatur

THOMAS WIRTZ, Literaturredakteur dieser Zeitung, hat zusammen mit Kurt Wölfel den Nachlaß Jean Pauls durchstöbert und ist dabei auf ein Ideengewimmel gestoßen. In 36 Kästen bewahrt... Mehr

23.12.2000, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Ein ganzes Leben auf losen Blättern

Biographen sind eine hoffnungslose und deshalb besonders anregende Spezies. Sie geben den Versuch nicht auf, hinter dem Werk die Ahnung eines Autors aufscheinen zu lassen, dem man jede Zeile ursächlich... Mehr

21.12.2000, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Zur Unsichtbarkeit gehören zwei

Die meisten hüten sich davor, ihre Gedanken aufzuzeichnen: Jean Paul graute vor nichts / Von Henning Ritter Mehr

14.11.2000, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Im Zeichen der Lupe

Dem Bösen auf der Spur, der Erinnerung auf den Leim gegangen: Kazuo Ishiguros Roman "Als wir Waisen waren" · Von Hubert Spiegel Mehr

16.09.2000, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Die Stadt der Frösche

Immer geradeaus: Louis-Sébastien Mercier erkundet Paris Mehr

04.09.2000, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Was die Raben sagen

Johann Peter Hebels Weltgebäude · Von Hans-Jürgen Schings Mehr

01.04.2000, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Was ich mit dem Auge lese, das kann ich auch mit dem Ohre hören

Buchstabenwelten von Karl Philipp Moritz bis Nadia Budde: Die Fibel verschwindet aus den Klassenzimmern, jetzt kommen die ABC-Bücher von überall her Mehr

21.03.2000, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Das Kopfwehfräulein

Elsbeth Dangel-Pelloquin in Jean Pauls Geschlechter-Werkstatt Mehr

25.01.2000, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Belletristik Klassiker an der Volksfront

Für die Zukunft geschrieben: Nico Rosts Tagebuch aus Dachau Mehr

24.11.1999, 13:00 Uhr | Feuilleton
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