Jean Paul: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Jean Paul

  1 2 3 4 5 6  
   
Sortieren nach

None Tierischer Standpunkt

Dem Abendland scheint der Sinn für die Subversion peu à peu abhandenzukommen. Zumindest verliert sich unter dem Eindruck freiheitlicher Entfaltungsmöglichkeiten der Drang, etablierte Strukturen in Frage zu stellen. Das lässt sich schon an ganz banalen Beispielen aus der Welt bürgerlicher Freizeitvergnügen aufzeigen. Mehr

25.11.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Jäger, Sammler, Autor

Wie entstehen Romane? Ist das schöpferische oder das handwerkliche Moment das Entscheidende? Der Romanautor Hanns-Josef Ortheil und der Lektor Klaus Siblewski gehen dieser Frage in je vier Vorlesungen nach. Beide versuchen idealtypisch verschiedene Schreib- und Arbeitsphasen zu unterscheiden, von der ersten Vision bis zum fertigen Roman. Mehr

07.08.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

Museum für Moderne Kunst Kein Blütenkelch weit und breit

Summ, summ, summ: Die Künstlergruppe "finger" betreut für ihre Stadtimkerei auf dem Dach des Museums für Moderne Kunst zwölf Bienenvölker. Mehr Von Christoph Schütte

31.07.2008, 23:20 Uhr | Rhein-Main

None Deutschlandliebhaber

In Paris fand Heinrich Heine einen Freund in Gérard de Nerval (1808 bis 1855), der ihm mit Übersetzungen seiner Lyrik den Weg zum französischen Publikum ebnete. Nerval dankte so für das, was er an Anregungen aus der deutschen Literatur empfangen hatte, von Goethe, dessen "Faust" er schon mit achtzehn Jahren zu übersetzen begann, von E. Mehr

06.06.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Mutter Deutschland

In Paris fand Heinrich Heine einen Freund in Gérard de Nerval, der ihm mit Übersetzungen seiner Lyrik den Weg zum französischen Publikum ebnete. Nerval dankte so für das, was er an Anregungen aus der deutschen Literatur empfangen hatte, von Goethe, dessen "Faust" er schon mit achtzehn Jahren zu übersetzen begann, von E. Mehr

26.05.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

Einzelhandel Galeria Kaufhof innen und außen nobler

Auf Blech folgt Kunstsandstein. Das Frankfurter Kaufhaus an der Hauptwache hat seine weiße Metallfassade endgültig abgelegt. Geschäftsleitung und AG-Vorstand präsentierten das neue Konzept. Mehr Marken heißt die Devise. Mehr Von Jochen Remmert

07.03.2008, 15:51 Uhr | Rhein-Main

None Nudisten schauen dich an

Die objektiven Zufälle des Leserlebens hatten es so gefügt, dass ich "Du sollst begehren", Gustav Stirners schöne deutsche Übersetzung von Gay Taleses "Thy Neighbor's Wife" (1980), unmittelbar nach Tom Wolfes "The Bonfire of the Vanities" (1987) las. Die schriftstellerische Methode, deren die Autoren ... Mehr

26.01.2008, 13:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Wozu wollen Sie sich quälen?

Sollte man immer wieder versuchen, ein Buch von Jean Paul zu lesen, auch wenn man über fünfzig Seiten nicht hinauskommt? Und war der Schriftsteller Gustav Freytag antisemitisch? Marcel Reich-Ranicki antwortet. Mehr

24.01.2008, 16:21 Uhr | Feuilleton

Automatenphantasien treiben uns an

Phänomene der künstlichen Intelligenz wurden nicht immer so nüchtern, ja leidenschaftslos beschrieben wie heute. Es sei die "kahle nakte Wahrheit", schrieb der junge Jean Paul, "daß wir Menschen blosse Maschinen sind, deren sich höhere Wesen, denen diese Erde zum Wohnplatz beschieden, bedienen". ... Mehr

21.11.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ludwig Harig zum Achtzigsten Wohl dem, der aus der Reihe tanzt

Von der experimentellen Lyrik, die Ludwig Harig einst bei der Gruppe 47 las, hat er nichts gehalten. Vom späteren erzählerischen Werk umso mehr. Marcel Reich-Ranicki würdigt den Dichter zum achtzigsten Geburtstag. Mehr Von Marcel Reich-Ranicki

18.07.2007, 13:43 Uhr | Feuilleton

Hitler-Parodien Der Diktator als Prügelknabe

Hihi, Hitler: Über die in der kommenden Woche startende Filmkomödie „Mein Führer“ wird heiß diskutiert. Dabei machen sich Kino und Comic schon seit Jahrzehnten über die Nazis lustig - und das oft auf brillante Weise. Mehr Von Andreas Platthaus

05.01.2007, 17:42 Uhr | Feuilleton

None Ich. Ich. Ich. Und ein Kakadu

Diese Bücher werden Sie sicher durch den Winter bringen. Die können Sie sich schön auf dem Schreibtisch aufbauen, eins neben dem anderen, und es wird sein, als wenn Sie ganze Bibliotheken vor sich hätten. Sie können irgendwo anfangen, auf irgendeiner der insgesamt 4500 Seiten, und Sie werden sich hineinlesen in die unendliche Welt der Literatur. Mehr

10.12.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

Lesung Vom Ende aller Backfischträume

Mit der Romantik, glaubt man Felicitas von Lovenberg, war es jahrhundertelang nicht so arg weit her, schloß man den Bund der Ehe doch in aller Regel aufgrund pragmatischer Erwägung. Doch dann brach mit der Literatur die Liebe über uns herein, und seither regiert das Chaos. Mehr Von Christoph Schütte

02.12.2005, 19:55 Uhr | Feuilleton

Joachim Kaiser im Interview Ich habe nichts gegen Dackel

Ein Gespräch mit dem Kritiker Joachim Kaiser über Genie und Eitelkeit, Klavierspielen und Fahrradfahren, Adorno und Moshammer, die Macht der Kritiker und über München. Von Frank Schirrmacher. Mehr

24.10.2005, 13:04 Uhr | Feuilleton

None Scheherazadennatur

Nennen wir Katharina Mommsen zuallererst eine Schriftstellerin. Vielleicht ist darin schon alles enthalten, vor allem die Liebe zur Sprache, zur deutschen Sprache, auch wenn sie mittlerweile genauso fließend Englisch schreibt und längst amerikanische Staatsbürgerin ist. Mehr

16.09.2005, 18:03 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Wer folgt auf Lessing?

Heute kennen bestenfalls Fachleute den wunderbaren Kritiker Friedrich Schlegel. Marcel Reich-Ranicki über einen romantischen Propheten, von dem er viel gelernt hat. Mehr

14.08.2005, 13:50 Uhr | Feuilleton

None Programmdirektor im Kopf

Jean Paul hat es auf den Punkt gebracht: "Doppeltgänger heißen Leute, die sich selbst sehen". Er mußte es wissen, denn durch sein Werk geistern nicht nur Menschen in mehrfacher Gestalt, er hat auch den Begriff in einer an solchen Phantomen reichen Zeit geprägt. Heute sind sie wieder vermehrt unterwegs, die Traumbilder, Schatten und Grenzgänger. Mehr

20.06.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Ossian in Deutschland

"Bedecke deinen Himmel, Zeus, / Mit Wolkendunst! / Und übe, dem Knaben gleich, / Der Diesteln köpft, / An Eichen dich und Bergeshöhn!" Viel von Goethes berühmter Ode, in der er im Namen Prometheus' mit einer ganzen Generation gegen sämtliche Autoritäten, literarische Traditionen und ästhetische Konventionen zu Felde zieht, stammt womöglich nicht von ihm allein. Mehr

09.06.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Er folgt errötend ihren Schuhen

In der Essaysammlung, die Wilhelm Genazino im vergangenen Jahr unter dem Titel "Der gedehnte Blick" publizierte, findet sich eine Untersuchung über das Komische. Sie kommt als Glossierung der Klassiker daher, erörtert im Vorübergehen die Humortheorien von Jean Paul bis Helmuth Plessner. Ist Komik unter ... Mehr

16.03.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Wenn Schulmeister knechten

Festschriften sind ein akademisches Ritual. Schüler und Kollegen treten an, um dem Jubilar in Form eines Buches die Ehre zu erweisen. Nun ist Reiner Kunze zwar kein Jubelprofessor, wie Jean Paul es nennen würde, sondern ein freier Schriftsteller, aber eine Festschrift mit dem schönen Titel "Im Wundergarten der Sprache" ist ihm gleichwohl gewidmet. Mehr

10.02.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

Frankfurter Kunstverein Die Macht der Erinnerung: Kurzfilme von Keren Cytter

Die Erinnerung, meinte Jean Paul, sei das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. Was aber, wenn sie die Hölle ist, unscharf wird, verblaßt? Mehr

18.01.2005, 20:48 Uhr | Rhein-Main

Eine Vision der Schöpfung von verzweifelter Erhabenheit

Vielleicht beginnt die literarische Moderne nicht nur, wie wir gelernt haben, mit Baudelaire und Flaubert, sondern auch, zeitgleich, mit Emily Dickinson und Herman Melville. Die beiden Neuengländer mußten freilich weit länger auf ihre Stunde warten als die Franzosen. Wieviel Zukunft ihre gewaltsame Abweichung ... Mehr

04.12.2004, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Der Wicht als Wille und Wohnung

Die Zeiten, in denen man einem Dichter der klassischen Literaturperiode einen Gefallen tun konnte, indem man ihn zu einem modernen erklärte, sind vorbei. So würde Jean Paul, der in seiner Jugend so erfolgreiche, in seinen späteren Jahren dagegen und erst recht in seinem Nachleben ein wenig ins Abseits geratene ... Mehr

26.11.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Darauf einen Tscho-ni-wo-ka

Jean Paul hat nie eine öffentliche Rede gehalten, Peter Bichsel, sein Schweizer Bewunderer, um so öfter, so etwa 1991 als Festredner zur Eröffnung der Jean-Paul-Woche in Bayreuth. Insgesamt sind der Anlässe viele: Geburtstagsfeste, Preisverleihungen, Dichterfeiern oder die Gründung einer Buchhandlung ... Mehr

29.09.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Stammgast Erinnerung

Marcus Jensen, Gerhard Henschel, Burkhard Spinnen: alle schreiben derzeit ihren "Kindheitsroman". Der nostalgische Rückblick auf die fetten siebziger und achtziger Jahre, als der deutsche Knabe noch mit Legosteinen und Bonanza-Rädern glücklich und mit Milky Way und Mutters Eintopf satt wurde, scheint in der Literatur allmählich die zornige Abrechnung mit den Vätern abzulösen. Mehr

28.04.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton
  1 2 3 4 5 6  
Themensuche
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z