Imre Kertész: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Umstrittene Ehrung So kann Orbán den Antisemitismus-Vorwurf nicht entkräften

Während EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber in der Krise mit Ungarns Regierungschef noch die Wogen glättete, rollt bereits die nächste Welle. Die Auszeichnung eines antisemitischen Dichters stellen viele Bemühungen Orbáns wieder in Frage. Mehr

13.03.2019, 21:16 Uhr | Politik

Alle Artikel zu: Imre Kertész

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Literaturpreis in Ungarn Orbán ehrt antisemitischen Schriftsteller

Der Schriftsteller Kornel Döbrentei ist durch dumpfen Antisemitismus aufgefallen. Jetzt wurde er mit einem staatlichen Literaturpreis geehrt. Vorgeschlagen hatte ihn Ministerpräsident Viktor Orbán. Mehr

13.03.2019, 11:06 Uhr | Feuilleton

Holocaust-Zeugnis-Literatur Erinnerung am Ende der Zeitzeugenschaft

Das kommt zur richtigen Zeit: Ein Sammelband hebt zwanzig Schätze der Holocaustliteratur. Darin wird auch die alte Frage neu aufgeworfen, wie Schreiben nach und über Auschwitz möglich ist. Mehr Von Hannah Bethke

29.09.2018, 09:17 Uhr | Feuilleton

Auschwitz-Befreiung Was ist mit uns passiert?

Vor 73 Jahren wurden die letzten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Doch die ganze Welt verhält sich so, als hätte sie nicht viel gelernt aus der Katastrophe der Shoah. Ein Gastbeitrag. Mehr Von Piotr M. A. Cywiński

27.01.2018, 11:16 Uhr | Politik

John Boynes neuer Kinderroman Mitschuldig werden ist nicht schwer

Zu Gast bei Hitler: John Boynes Roman „Der Junge auf dem Berg“ ist nicht nur eine Art literarischer Gegenschuss zum „Jungen im gestreiften Pyjama“, dem Welterfolg des irischen Schriftstellers aus dem Jahr 2006. Mehr Von Sascha Feuchert

24.11.2017, 16:26 Uhr | Feuilleton

Mein erstes Mal: Kertész lesen Eine Sprache für die Sprachlosigkeit

Oft konzentriert sich aller Schmerz in kurzen, grellen Momenten. So auch in dem „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész. Ein Lesebericht. Mehr Von Kurt Drawert

13.07.2017, 00:23 Uhr | Feuilleton

Zum Tod von Péter Esterházy Meister der Montage

Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy ist im Alter von 66 gestorben. Er war einer der bedeutendsten Gegenwartsautoren Ungarns. 2004 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mehr

14.07.2016, 23:03 Uhr | Feuilleton

Lanzmann über Elie Wiesel Die Auschwitz-Lügner jubilieren

Im französischen Fernsehen versucht Claude Lanzmann, den kürzlich verstorbenen Elie Wiesel als moralische Instanz des Gedenkens zu demontieren. Der Shoah-Regisseur wird zum willigen Helfer der Auschwitz-Lügner. Mehr Von Jürg Altwegg

12.07.2016, 18:43 Uhr | Feuilleton

Zum Tod des Nobelpreisträgers Leb wohl, Imre Kertész

Er war einer der letzten Aufrechten der literarischen Moderne. Wie würde man einem jungen Menschen erklären, wer dieser Imre Kertész war? Und welche Bücher ihm zuerst ans Herz legen? Ein Versuch. Mehr Von Durs Grünbein

02.04.2016, 16:14 Uhr | Feuilleton

Imre Kertész ist gestorben Er kam aus dem Nichts, über das er schreiben sollte

Man hatte ihn nicht nach Auschwitz gebracht, damit er den Nobelpreis bekäme, sondern um ihn umzubringen: Zum Tod von Imre Kertész Mehr Von Hubert Spiegel

31.03.2016, 20:14 Uhr | Feuilleton

Ungarischer Schriftsteller Literaturnobelpreisträger Imre Kertész gestorben

Der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész ist mit 86 Jahren gestorben. Der ungarische Romancier jüdischer Abstammung durchlitt mehrere Konzentrationslager – und verarbeitete die Schrecken in seinen Romanen. Mehr

31.03.2016, 11:45 Uhr | Feuilleton

Lektorin Katharina Raabe Die osteuropäische Literatur existiert nicht

Siebzehn Sprachen, unbekannte Traditionen und ein paar Gestalten, die plötzlich einer großen kleinen Literatur ans Licht verhelfen: Die Lektorin Katharina Raabe spricht über die Schriftsteller Osteuropas, ihre Lage und ihre Übersetzer. Mehr Von Sandra Kegel

27.06.2015, 19:35 Uhr | Feuilleton

Schriftsteller Boris Pahor im Gespräch Was ein Hundertjähriger zu erzählen hat

Der Autor Boris Pahor war Häftling in Bergen-Belsen und möchte nun die Erinnerung an die Opfer mit einer Ausstellung lebendig halten. Ein Gespräch über sein Leben und die Zukunft. Mehr

17.07.2014, 01:39 Uhr | Feuilleton

Imre Kertész: Letzte Einkehr Ich habe stets gearbeitet, als würde ich ein Attentat begehen

Ein vom Leben Unbezwungener legt Rechenschaft ab: Die Tagebücher des Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész aus den Jahren 2001 bis 2009 zeigen die Zerrissenheit eines großen Autoren. Mehr Von Hubert Spiegel

08.11.2013, 15:48 Uhr | Feuilleton

Michael Krüger in Frankfurt Meine letzte Messe

400 Hände geschüttelt, 80 Küsse verteilt, 76 Manuskripte gelesen, 4 Angebote, meine Memoiren zu schreiben, und noch einmal „Frankfurter Hof“. Ein Tagebuch des Abschieds, bis auf weiteres. Mehr Von Michael Krüger

12.10.2013, 19:18 Uhr | Feuilleton

Aharon Appelfeld: Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen Die Geschichte vom schlafenden Jungen

Die Werke von Aharon Appelfeld kreisen immer wieder um die Frage, warum man Geschichte nicht zurücklassen kann. Sein neuestes Buch ist wohl sein schönster und sein sanftester Roman. Mehr Von Marie Luise Knott

15.02.2012, 17:50 Uhr | Feuilleton

Liao Yiwu: Für ein Lied und hundert Lieder Der Neinsager fordert den Leviathan

Liao Yiwus Bericht aus den chinesischen GULags, dessen Erscheinen das Pekinger Politbüro verhindern wollte, ist ein Dokument des Schreckens, aber auch ein Triumph des Aufbegehrens. Mehr Von Oliver Jungen

29.07.2011, 15:38 Uhr | Feuilleton

Oper Wozzeck in Berlin Der Mensch, er singe Qual und Pein

Der Schrecken als unausweichliche Gesetzmäßigkeit des Bösen: Andrea Breth und Daniel Barenboim bringen an der Berliner Oper einen umwerfenden Wozzeck auf die Bühne. Mehr Von Julia Spinola

18.04.2011, 13:28 Uhr | Feuilleton

Nobelpreisträger Imre Kertész Die Ungarn werden mich nie verstehen

Die Rechtsextremen sind eine Katastrophe für Ungarn, aber sie werden wieder verschwinden. Literaturnobelpreisträger Imre Kertész erklärt, warum er als jüdischer Schriftsteller lieber in Berlin als in seiner Heimatstadt Budapest lebt. Mehr

18.07.2010, 12:16 Uhr | Feuilleton

Imre Kertész zum Achtzigsten Fremd an den Schauplätzen seines Lebens

Wie kaum ein anderer Autor hat Imre Kertész den Holocaust mit größter Radikalität ins Zentrum eines Werks gestellt, das seinen Ausgang vom äußersten Grenzbereich menschlicher Erfahrung nehmen musste. Zum achtzigsten Geburtstag des Literaturnobelpreisträgers. Mehr Von Hubert Spiegel

09.11.2009, 10:37 Uhr | Feuilleton

Skandal in Italien Dieser Preis war überheiß

Der Premio Grinzane Cavour ist eine kulturelle Institution Italiens, in diesem Jahr geht der Literaturpreis an Imre Kertész. Nun aber sitzt der Präsident der Initiative in Untersuchungshaft: Er soll fast eine Million Euro für eigene Zwecke abgezweigt haben. Mehr Von Dirk Schümer, Venedig

19.03.2009, 17:55 Uhr | Feuilleton

None Unterschiedliche Sorgen in Zeiten der Restdiktatur

Unzählbar sind die Texte, in denen eine Reise als Stimmungswechsel und Erfrischung der Kreativität, als Lebensweg und Grenzerfahrung beschrieben wird. Es zeigt die große Kunst des Imre Kertész und zugleich die Bitterkeit seiner Erfahrungen, dass er diesen Motivkomplex zu einem so bewegenden wie erschreckenden ... Mehr

24.05.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Neunzehn Ungarn in Berlin

Neunzehn ungarische Autoren, die als Gäste des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ein Jahr in Berlin verbrachten, bringen in diesem Band in prägnanten Beiträgen und Nachwendeerzählungen ihre Eindrücke, Aphorismen und Gedankensplitter zusammen. Immer wieder wird, ... Mehr

04.10.2007, 14:00 Uhr | Feuilleton

Ukraine - Trachimbrod Jonathan Safran Foer: Alles ist erleuchtet

Trachimbrod, ein kleiner Ort in der Ukraine, der durch den ersten Roman eines kaum fünfundzwanzigjährigen amerikanischen Juden in die Literaturgeschichte eingehen wird, existiert wirklich. Das heißt, Trachimbrod hat einmal existiert. Mehr

14.09.2007, 17:21 Uhr | Feuilleton

None Ich bin, sagt K., mein eigener Gegenmensch

Den Anstoß zu diesem Buch, erzählt Imre Kertész in seiner Vorbemerkung zu "Dossier K.", hätten die Tonbandabschriften eines Interviews gegeben, das ein befreundeter Lektor mit ihm in den Jahren 2003 und 2004 geführt habe. "Als ich die ersten Sätze gelesen hatte, legte ich den Manuskriptpacken beiseite ... Mehr

04.10.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton
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