Ernst Bloch: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Ernst Bloch

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None Je unmöglicher, desto lieber

Rainer Marten, der in Freiburg Philosophie lehrt, ist aus dem engsten Kreis um Martin Heidegger hervorgegangen und amtiert heute als sein wohl kompetentester Kritiker. Martens Buch "Die Möglichkeit des Unmöglichen" ist eine Streitschrift gegen eindimensionales Denken. Die Lust am utopischen Denken ... Mehr

28.07.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Erst kam seine Fresse. Dann die Moral

Unter all den Legenden, welche das Leben und die Meinungen des Bertolt Brecht immer verziert und ausgemalt haben, ist diese hier weder die schönste noch die bekannteste; aber wahr ist sie wie keine andere, auch wenn ihre Echtheit nicht bewiesen werden kann: Ein Mann, so geht die Geschichte, habe ... Mehr

09.07.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Man muß zugeben: ein erstaunlicher Erzähler

Was er von Karl May halte, wurde Marcel Reich-Ranicki gefragt. Vielleicht müsse man ihn durchmachen wie die Masern, antwortet der Literaturkritiker. Und wünscht allen Lesern, daß sie diese Periode rasch überwinden. Mehr

26.06.2006, 18:11 Uhr | Feuilleton

Haus Liebermann Ein letztes Gefecht des Humanismus: Berlin erinnert sich des Kunsthändlers Paul Cassirer

Eine der skurrilsten Zeichnungen Emil Orliks zeigt ein musizierendes Paar. Sie, mit einem spitzbübischen, gerade noch nicht diabolischen Lächeln, spielt Klavier. Er, die ohnehin runden Wangen... Mehr Von Dieter Bartetzko

20.04.2006, 00:00 Uhr | Feuilleton

Design Eine Form von Unruhe

Die Entwürfe Konstantin Grcics sind deshalb so erfolgreich, weil sie aus der Flut unsinniger Design-Exzesse herausragen. Es sollen gerade keine Kunstobjekte sein. Trotzdem sind sie jetzt im Münchner Haus der Kunst zu sehen. Mehr Von Niklas Maak

12.04.2006, 14:11 Uhr | Feuilleton

None Das Völlegefühl am Zipfel der Bratwurst

Die Heimatgefühle waren bei den Deutschen nach 1945 lange Zeit in Verruf geraten. Nur die Vertriebenenverbände waren hier öffentlich laut. Das soll sich nun endlich grundsätzlich ändern, meint Christoph Türcke und schlägt als moderne Lösung eine kritische Heimatkunde vor. Meine Heimat ist Deutschland: ... Mehr

27.03.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Über Riga nach New York

Mit seinem Buch "Hitler's Jewish Soldiers", das 2003 in deutscher Sprache erschien, ist der amerikanische Historiker Bryan Mark Rigg auch in der Bundesrepublik Deutschland bekannt geworden. Ausführliche Interviews mit etwa 400 überlebenden deutschen Soldaten jüdischer Abstammung und eine Vielzahl archivalischer Quellen bildeten die Basis für seine aufsehenerregende Darstellung. Mehr

17.03.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Prophet wider Willen

Gilbert Keith Chesterton war gelegentlich überfordert, wenn es um die Organisation seines Alltags ging. Auf einer seiner zahlreichen Vortragsreisen soll er aus dem Flecken Market Harborough an seine Frau telegraphiert haben: "Bin in Market Harborough. Wo sollte ich sein?" So wie er durch Zeit und Raum schluderte, erhob er den Anachronismus zur Methode. Mehr

01.03.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Bizarre Fragen und scharfe Kritik Das Fußball-Grabmal als Visitenkarte

"Wenn man auf meinen Grabstein eines Tages nur ,Hamburg 74' schreibt, weiß jeder, wer drunter liegt." Der Satz stammt von Jürgen Sparwasser, dem Torschützen zum 1:0-Sieg der DDR im WM-Spiel gegen Deutschland 1974, und er zeigt, daß die so ungewöhnlich anmutende Paarung "Fußballzauber in Friedhofswelten" ... Mehr

02.02.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Kontinente der Armen

Franz Alt, Rosi Gollmann und Rupert Neudeck zuckten nicht weg vor dem Elend der Welt. Alt sammelte in dreißig Jahren als TV-Entwicklungsexperte über einhundert Millionen Euro Spendengelder. Frau Gollmann gründete 1967 die "Andheri-Hilfe Bonn"; mit ihren Schülerinnen versandte die Religionslehrerin anfangs nur Hilfspakete nach Andheri nahe Bombay. Mehr

24.01.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Der großer Hunger

Seine Bücher über Finanzgebaren und Geschichtspolitik der Eidgenossen machten den einstigen Nationalrat Jean Ziegler zum Schrecken vieler Schweizer. Jetzt, in seiner aktuellen Funktion als UN-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, nimmt er sich das "Imperium der Schande" vor. Entlehnt hat er den Begriff bei Benjamin Franklin. Mehr

25.11.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Im Literatur-Leistungskurs

Juli Zeh ist die Autorin des Augenblicks. Die 1974 geborene Schriftstellerin hat seit dem Erfolg ihres Debütromans "Adler und Engel" (2001) die nach der Popliteraturbaisse vakante Planstelle des Fräuleinwunderfräuleins eingenommen und sich als Stimme der jüngeren Generation etabliert. Durch ihre parallel ... Mehr

24.12.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Die Gazelle nahm den kleinen Hayy aus der Kiste und mit nach Hause

In Arnold Zweigs Novelle um den Staufer Friedrich II. ("Der Spiegel des großen Kaisers") taucht manchmal auch ein "behelmter Schwarzbart im Turban" namens Abu Bekr ibn Tophail auf, "den der Glaube an den Vorherbestimmer gleichmütig im Wechsel des Glücks senkrecht hielt wie eine Fahrtboje in den Wellen der Flut". Mehr

26.11.2004, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Auf Vernichtung lief's hinaus

Verzweiflungsvolle Monologe, depressive Abstürze bis hin zu Selbstmordphantasien, haltlose Euphorien und Allmachtsvorstellungen, dann wieder zerknirschte Verwünschungen - kein Zweifel, Faust ist die wandelnde Negation aller Goetheschen Zivilisationsideale. Der nervöse Gelehrte und spätere Kolonisator setzt sich über alle Regeln klassischer Lebenskunst und Mäßigung hinweg. Mehr

09.07.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Die Reue des Ephialtes

In den Kriegen gegen die Perser hielten die Griechen, unter dem Spartaner Leonidas, die Wegenge der Thermopylen. Die Perser mußten nach ersten Vorstößen erkennen, daß trotz ihrer überlegenen Zahl die Enge nicht zu nehmen war, die den Griechen taktische Vorteile bot. Mehr

21.06.2004, 17:43 Uhr | Feuilleton

None Seelenfünklein der Einheit

Das Wort "Wissenssoziologie" hat inzwischen so verschiedene, oft abgeschwächte und verwischte Bedeutungen angenommen, daß entweder zu viel oder zu wenig sagt, wer berichtet, Karl Mannheim sei mit seinem Buch "Ideologie und Utopie" von 1929 der Begründer der Wissenssoziologie. Karl Mannheim unterschied innerhalb ... Mehr

26.04.2004, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Bei den Trümmern von Babylon

Karl May: Von Bagdad nach Stambul, Durchs wilde Kurdistan, Der Löwe der Blutrache, Bei den Trümmern von Babylon, Karl-May-Verlag Bamberg, Bde. 2, 3, 26, 27. Jeweils 13, 90 Euro.Bagdad und Basra, Kerbela und Nadschaf, Hilla und Babylon, Ninive und Mossul - diese in den vergangenen vier, fünf Wochen ... Mehr

24.04.2003, 14:00 Uhr | Feuilleton

Schuften im keuchenden Morgenland der Erde

Guter und gelernter Marxist, der er war, lebte Rudi Dutschke selbstredend in der Überzeugung, daß nicht Individuen Geschichte machten, daß also auch sogenannte große Männer nichts anderes seien als die bloß zeitweiligen Agenten der noch viel größeren Bewegungsgesetze des Weltlaufs, des Klassenkampfs zumal. Dieser Überzeugung unterwarf er auch seinen Alltag. Mehr

18.03.2003, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Wenn ihr die wilde Gesellin fragt

Kein Komponist hat von Anfang an so sehr gerade auch die Nichtmusiker fasziniert wie Richard Wagner: Nietzsche, Baudelaire, Mallarmé, Verlaine, Shaw, Thomas Mann, Ernst Bloch - und nicht zuletzt die Literaturwissenschaftler, Hans Mayer, Peter Wapnewski oder Dieter Borchmeyer. Auch die angelsächsische Wagner-Diskussion ... Mehr

08.10.2002, 12:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Pulver im Feuerwerk

"Nicht schlecht ist die Welt, sondern voll", erkannte Bertolt Brecht nach seinem Umzug in die große Stadt Berlin. Wahrscheinlich ist "Überfüllung" die Signatur der Moderne schlechthin. Gegen das Völlegefühl der Kultur hilft nichts anderes als der Impuls, das Alte und Überkommene abzuräumen. "Platz ... Mehr

26.09.2002, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Als Küng mit dem Alfa durch Tübingen brauste

Wie weit kann die Welt nach unten hin aufgelöst werden, fragt nicht Joseph Ratzinger, sondern Ernst Bloch im "Logos der Materie". Die kritisch gemeinte Antwort: man könne so lange auflösen, bis in der allgemeinen Nacht alle Katzen grau werden. Ja, bis überhaupt keine Katzen mehr übrigbleiben, indem ... Mehr

15.04.2002, 14:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Die getaktete Zeit

Eine der wichtigsten Legitimationen der Kunst sieht Peter Gülke darin, "daß sie uns mit Dingen konfrontiert, für die wir noch keine Erklärungsmuster haben, daß sie uns zwingt, Begriffe und Kategorien immerfort zu überprüfen und revidieren". Die Einsicht, daß ästhetisches Verstehen etwas sei, das stets ... Mehr

06.11.2001, 13:00 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Münzenbergs Lehrjahre

Andreas Petersen: Radikale Jugend. Die sozialistische Jugendbewegung der Schweiz 1900-1930. Chronos Verlag, Zürich 2001. 639 Seiten, 85,- Mark."Die Vorherrschaft einer Strömungsentelechie führt zur Durchsetzung einer der konkurrierenden Generationseinheiten innerhalb einer Generation." Wer Sätzen ... Mehr

15.10.2001, 14:00 Uhr | Feuilleton

Cannes Zuschauer Godards brauchen gute Ohren

An der Croisette spielt natürlich die Liebe eine wichtige Rolle. FAZ..NET verfolgte, welche Wege die Himmelsmacht nehmen kann. Mehr Von Gunter Göckenjan, Cannes

16.05.2001, 23:17 Uhr | Feuilleton

Rezension: Sachbuch Ausgleich mit den Arabern

Friedenspositionen in Martin Bubers Zeitschrift "Der Jude" Mehr

19.02.2001, 13:00 Uhr | Feuilleton
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