Elias Canetti: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: Elias Canetti

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None Eine Welt ohne Jahre

Dreiundzwanzig Menschen leben im kroatischen Hum, einem winzigen Städtchen auf einem Hügel über dem Mirnatal. Ein paar Häuser, ausgetretene Pflastersteine in den engen Gassen, ein Glockenturm aus dem sechzehnten Jahrhundert, der Friedhof am Rande des mittelalterlich anmutenden Ortes. In der romanischen Kapelle Reste byzantinischer Fresken, hinter der Friedhofsmauer verwitterte Grabmäler. Mehr

26.02.2009, 13:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Welche Literatur empfiehlt sich für Liebende?

Stand Faulkner im Schatten Hemingways? Fand Canetti nicht die Anerkennung, die er verdient gehabt hätte? Welche Literatur empfiehlt sich für Liebende? Antworten von Marcel Reich-Ranicki. Mehr

21.01.2009, 15:40 Uhr | Feuilleton

Oper Das gehört nicht nach Bayreuth

Katharina Wagner inszeniert am Bremer Theater den Rienzi ihres Urgroßvaters Richard und will ihm mit Dekonstruktion beikommen. Aufstieg und Sturz des Helden werden im Stil eines Comic Strip vorgeführt - grell, laut und plakativ. Mehr Von Jürgen Kesting

13.10.2008, 13:35 Uhr | Feuilleton

None Hände an Schriftstellerköpfen

Fotografien von Isolde Ohlbaum erkennt man daran, dass sie farblos sind, blass, aussagelos, meistens ist ein Schriftsteller darauf, und Hände spielen eine große Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der berühmtesten Schriftstellerporträtistinnen, die es gibt, und sie ist das wohl vor allem deshalb, weil sie die berühmtesten Schriftsteller vor ihrer Kamera hatte. Mehr

12.10.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Hände an Schriftstellerköpfen

Fotografien von Isolde Ohlbaum erkennt man daran, dass sie farblos sind, blass, aussagelos, meistens ist ein Schriftsteller darauf, und Hände spielen eine große Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der berühmtesten Schriftstellerporträtistinnen, die es gibt, und sie ist das wohl vor allem deshalb, weil sie die berühmtesten Schriftsteller vor ihrer Kamera hatte. Mehr

12.10.2008, 14:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Ich habe alles getan, was in meiner Macht war

Welches sind die besten Dramen von Shakespeare? Warum wird Wolfgang Koeppen heute so selten gelesen? Und bräuchten wir nicht überhaupt eine „Bibliothek der vergessenen Schriftsteller“? Marcel Reich-Ranicki antwortet. Mehr

09.09.2008, 13:02 Uhr | Feuilleton

Finanzministers Wollust

Im Verlauf des Jahres 1923 produzierte die deutsche Regierung die schlimmste Hyperinflation, die die Welt je erlebt hatte. Bis November dieses Jahres war der Wert des Dollar von 4,20 Reichsmark vor dem Krieg auf 4 200 000 000 000 Mark gestiegen. In jenem Jahr, in dem verschiedenste politische Bewegungen ... Mehr

03.06.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Komm ins Wilde, Leser

An manchen romantischen Landschaftsbildern mag den heutigen, mit wetterfester Kleidung ausgestatteten Betrachter amüsieren, dass die wilde Natur gewöhnlich von etwas steif wirkenden Bürgern im Gehrock wahrgenommen wird. Der allzeit adrett gekleidete und aufgeräumt wirkende Zürcher Literaturwissenschaftler ... Mehr

18.10.2007, 14:00 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Kolossale, waghalsige Kraftakte

Bei allem Respekt vor seinem Geist und Talent, seiner Energie und seiner Konsequenz: Hätte er nur auf seine kolossalen und waghalsigen schriftstellerischen Kraftakte verzichten können! Marcel Reich-Ranicki über Elias Canetti. Mehr

17.10.2007, 15:48 Uhr | Feuilleton

None Geadelt ist der Vers durch knappe Strenge

Zwei Männer begegnen einander immer wieder an einer Tramhaltestelle in Zürich. Wortlos empfinden sie Sympathie füreinander. Eines Tages bricht einer von beiden dann doch das Schweigen. Ihn sprächen des Öfteren fremde Leute an, die bekundeten, er sähe ihrem Großvater ähnlich. Das sei rührend, fänden die Leute, dass er auf die Tram warte und ihrem Großvater ähnlich sehe. Mehr

30.06.2007, 14:00 Uhr | Feuilleton

Leben in der Warteschleife

Wenn Schriftsteller literarische Kleinformen veröffentlichen - Notate, Aufzeichnungen oder Skizzen -, signalisieren sie damit oft, dass sie auf der Flucht vor der großen Form sind. Nicht jeder Autor hat sein Werk so grundsätzlich auf die Aufzeichnung gestellt wie Elias Canetti. Auch Martin Walsers ... Mehr

15.02.2007, 12:00 Uhr | Feuilleton

None Hirn im Widerstand

Ein Wort-Requiem? Eine symphonische Dichtung für die Opfer des Dritten Reichs? Erinnerungsliteratur hat es auch schon mit weniger Anspruch gegeben. Die fünfhundert Seiten starke Neuerscheinung fällt nicht nur in dieser Hinsicht auf; beinahe fünfzig Jahre hat es gedauert, bis sie publiziert wurde. Mehr

22.12.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Auf dem Platz der Gehenkten

Spätestens seit Elias Canettis "Stimmen von Marrakesch" zählt der Djemaa el Fna, der "Platz der Gehenkten" in Marrakesch, zu den Faszinationsorten der deutschen Literatur. Hubert Fichte hat ein ganzes Buch danach benannt, nun hat der Aachener Lyriker Christoph Leisten mit feingewebten Prosaminiaturen am Mythos dezent weitergeschrieben. Mehr

06.12.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

Ausstellung Das löwenmutige Fräulein

Obwohl ihre Bilder im Londoner Tate, der National Portrait Gallery oder im Wiener Belvedere zu sehen sind, gilt Marie-Louise von Motesiczky hierzulande noch als Entdeckung. Das Museum Giersch die erste große Retrospektive der Künstlerin. Mehr Von Konstanze Crüwell

05.10.2006, 20:45 Uhr | Rhein-Main

None Der Blender, seine Frau und ihr Liebhaber

Wo ist der von Elias Canetti immer wieder angekündigte zweite Teil von "Masse und Macht" geblieben? Wo der gleichfalls oft erwähnte zweite Roman nach der "Blendung"? Im Nachlaß des 1994 gestorbenen Literaturnobelpreisträgers fand sich keine Spur von den angeblich so weit gediehenen Büchern. Canetti, diesen Vorwurf muß man ihm machen, war ein Blender. Mehr

05.08.2006, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Als unsere Tage immer fremder wurden

Wie soll man mit Muslimen umgehen? "Wer mit ihnen erfolgreich verhandeln will, muß, erstens, ehrenhaft und wahrhaftig sein. Zweitens muß er mit ihren Sitten und Gebräuchen vertraut und zumindest diesen gegenüber aufgeschlossen sein, wenn nicht gar gegenüber den Gesetzen und der Religion des Islam." ... Mehr

15.03.2006, 13:00 Uhr | Feuilleton

Übersetzerstreit Dann wird dieses Land andere Literaturverlage bekommen

Eine Machtprobe steht bevor: Bedrohen die Honorarforderungen literarischer Übersetzer die Vielfalt unserer Verlagslandschaft? Der Hanser Verlag gewährt Einblick in seine Kalkulation. Mehr Von Hannes Hintermaier

11.01.2006, 11:22 Uhr | Feuilleton

Hanuschek, Timm, Schulze Erzählte Leben

Sven Hanuschek erzählt die Lebensgeschichte von Elias Canetti, Ingo Schulze und Uwe Timm nähern sich auf Umwegen den entscheidenden Phasen ihres eigenen Lebens. Mehr

25.11.2005, 13:37 Uhr | Feuilleton

None Erzählte Leben

DIE ERFAHRUNG mit einem Menschen genügt für hundert Jahre. Man wird auch dann nicht mit ihr fertig", notierte Elias Canetti, dessen Affekt gegen Biographien notorisch war. Sven Hanuschek hat erstmals große Teile des Nachlasses für seine umfassende Lebensgeschichte des Schriftstellers auswerten und ... Mehr

25.11.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

None Im Zweifel entscheide man sich für die Richtige

Es war ziemlich ekelhaft, was sich der Dichterfürst Rainer Maria Rilke da erlaubte. Am 21. Februar 1914 schreibt er aus Paris an die Baronesse, mit der ihn acht Jahre schon eine Freundschaft verbindet, einen Brandbrief in Sachen Karl Kraus. Rilke war durchaus nicht verborgen geblieben, daß sich zwischen Sidonie ... Mehr

25.11.2005, 13:00 Uhr | Feuilleton

Migration Sturm auf Europa

Der Ansturm auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla ist Vorbote einer Völkerwanderung. Das alte Europa wehrt sich mit immer größerer Brutalität gegen das junge Afrika und kann das Problem nicht lösen. Mehr Von Paul Ingendaay, Madrid

04.10.2005, 09:06 Uhr | Feuilleton

Momentaufnahme im Stadion Ich kenn' doch die Eintracht...

Auch mit Elias Canettis Betrachtung über Macht und Masse läßt sich ein Heimspiel der Frankfurter Eintracht gegen den 1. FC Nürnberg deuten. Momentaufnahme eines Samstagnachmittags auf der Haupttribüne in der Commerzbank-Arena. Mehr Von Thorsten Winter, Frankfurt

27.08.2005, 20:48 Uhr | Sport

None Papierkorb mit Seele

Die Sprache ist Schauplatz und Instrument des Denkens. Wer daran zweifelt, und dafür gibt es täglich Anlässe zuhauf, der sollte gelegentlich zu einem Band mit Aphorismen greifen. Selten kommen Sprachform und Gedanke einander so nahe wie im geglückten Aphorismus. Dann macht sich die Sprache möglichst klein und geschmeidig, damit für die Wendungen des Denkens genug Platz bleibt. Mehr

04.08.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

None Sind Sie's, oder sind Sie's nicht?

Erinnerungsbücher über illustre Künstler und Schriftsteller sind oft ein zwiespältiges Unternehmen. Einerseits bergen sie die Fallen der sentimentalen Verklärung, der nostalgischen Rückschau oder des Zurechtbiegens unliebsamer Eindrücke. Andererseits will die Bedeutung des eigenen bescheidenen Ichs ... Mehr

25.07.2005, 14:00 Uhr | Feuilleton

Bulgarien Wir sind Europa

Herzland, nicht Hinterland und eine Goldgrube an Ideen, Kraft und Menschen: Bulgarien und der Traum vom europäischen Glück. Mehr Von Jakob Strobel y Serra

23.06.2005, 11:55 Uhr | Reise
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