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Andreas Maiers „Die Familie“ Eine Familie unter Destruktionsgebot

„Die Familie“ ist einer von elf Teilen, die der autobiographische Romanzyklus von Andreas Maier umfassen soll. Darin kommt er noch einmal zum Ursprung zurück, puzzelt sich seine Herkunft zusammen und bringt alles ins Rutschen. Mehr

19.08.2019, 23:12 Uhr | Feuilleton
Andreas Maier

Andreas Maier gehört zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart und wurde für seine Literatur mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Maier lebt in Frankfurt am Main und ist seit 2005 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seine Werke erscheinen im Suhrkamp Verlag.

Die Karriere von Andreas Maier
Maier wurde 1967 in Bad Nauheim geboren und studierte in Frankfurt am Main Germanistik, Philosophie und Altphilologie. 2000 veröffentlichte er seinen ersten Roman, "Wäldchestag", für den er mit dem Literaturförderpreis der Jürgen Ponto-Stiftung und dem aspekte-Literaturpreis des ZDF ausgezeichnet wurde. Seine Werke sieht Maier in der Tradition des österreichischen Autors Thomas Bernhard, von dem er nach eigenen Angaben den Tonfall, den "Beobachtungszwang" und den exzessiven Gebrauch des Konjunktivs übernahm. Neben seiner Mitgliedschaft im PEN-Zentrum Deutschland war Maier mehrfach als Poetikdozent in Mainz, Frankfurt und Wiesbaden tätig. 2006 erhielt Maier ein Stipendium der Villa Massimo, 2007 eines des Deutschen Literaturfonds Darmstadt.

Die Werke von Andreas Maier
Zu den bekanntesten Werken gehören neben dem Erstling "Wäldchestag" die Romane "Klausen" (2002), "Kirilow" (2005) und "Sanssouci" (2009). 2010 erschien mit dem Buch "Das Zimmer" das erste von insgesamt elf geplanten Teilen einer autobiografisch angehauchten Romanserie. Im gleichen Jahr veröffentlichte Maier mit "Onkel J. Heimatkunde" eine Sammlung von Kolumnen, die er für die Literaturzeitung VOLLTEXT verfasste.

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