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Surfin' Africa

Foto: Nicole Sweet

Unendliche Strände und an jeder Ecke eine Brandung, die Wellenreiter glücklich macht: Mit spektakulären Fotos feiert das Buch „Afrosurf“ eine höchst lebendige, den meisten völlig unbekannte afrikanische Surfszene. Wir zeigen einige der besten Bilder.

Foto: Ricardo Simal
Foto: Ricardo Simal

Auf geht’s: Drei südafrikanische Surfer suchen den schnellsten Weg ins Wasser. In Südafrika mit seinen 2500 Kilometer langen Küsten kann ganzjährig gesurft werden. Ein Paradies für Anfänger und Profis.  

Eine Geschichte aus der aktuellen Ausgabe des Magazins der F.A.Z. „Frankfurter Allgemeine Quarterly“

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Surflehrer Michael Bentum aka Ballack an der Küste Ghanas.
Surflehrer Michael Bentum aka Ballack an der Küste Ghanas. Foto: Nana Yaw Oduro
Surflehrer Michael Bentum aka Ballack an der Küste Ghanas. Foto: Nana Yaw Oduro
Am Strand von Angola beobachten Kinder zwei Wellenreiter.
Am Strand von Angola beobachten Kinder zwei Wellenreiter. Foto: Alan Van Gysen
Am Strand von Angola beobachten Kinder zwei Wellenreiter. Foto: Alan Van Gysen

„Die Welt sollte wissen, dass Afrika der schönste Kontinent ist. Hier gibt es viel zu entdecken.“
MICHAEL BENTUM AKA BALLACK, Surflehrer

Foto: Nana Yaw Oduro

Afrikas Küsten sind gut 30.000 Kilometer lang. Für viele Menschen ist das Meer der Lebensmittelpunkt. Nicht nur als Fischer, sondern auch in der Freizeit. Wenn kein Board zum Surfen zur Hand ist, hat man halt mit einem Pferd am Wasser Spaß.


Fotos: Ricardo Simal
Nicole Sweet

Anfangs war es für Ibra Sambe schwer, in Senegal überhaupt ein Brett zu finden. Er stammt aus einem kleinen Dorf an der Küste. Mittlerweile hat er auch schon an den World Surfing Games in Japan teilgenommen.  


Foto: Ricardo Simal

Ghana, Angola, Liberia, Mosambik, Senegal, Marokko, Somalia: Die Fotos aus „Afrosurf“ überraschen immer wieder, weil bei Nennung dieser Länder Europäer nicht gleich an Sport oder gar Wellenreiten denken.


Foto: Greg Ewing
Foto: Greg Ewing

Fotograf Greg Ewing, der dieses Bild in Liberia schoss: „Ich bin in Cape Town aufgewachsen und habe früh Surfmagazine gesammelt und davon geträumt, zu reisen und Wellen zu fotografieren. Jetzt bin ich seit mehr als 20 Jahren Surffotograf.“


Foto: Alan Van Gysen
Foto: Nicole Sweet

Meist sind es Jugendliche aus nahen Dörfern, die – oft gegen den Rat ihrer besorgten Eltern – mit dem Surfen anfangen. Die Ausrüstung ist für viele ein Problem. Aber die Szene wächst, überall entstehen Surfschulen. 


Foto: Ricardo Simal

Trockenübungen auf dem Bügelbrett von Surfer Fallou Mboup in Liberia. Er trägt die afrikanische Surfermarke Mami Wata.   

Das Buch „Afrosurf“ (by Mami Wata; Foreword by Selema Masekela) ist auf Englisch als Hardcover bei Ten Speed Press erschienen (15. Juni). 320 Seiten, Preis: 40,00 USD.

Buch: Designer: Peet Pienaar; Published in the United States by Ten Speed Press, an imprint of Random House, a division of Penguin Random House, LLC

DIE SURFPOWER AFRIKAS

Das Buch „Afrosurf“, aus dem die Bilder entnommen sind, präsentiert in Fotos, Essays, Porträts und Illustrationen die in dieser Breite bisher weitgehend unbekannte Wellenreitkultur von 18 afrikanischen Küstenländern von Marokko bis Somalia, Mosambik, Südafrika und vielen mehr. In dem Werk werfen einige der besten afrikanischen Fotografen, Autoren, Denker und Surfer einen persönlichen Blick auf diese einzigartige Szene. Initiator ist Selema Masekela, Ko-Gründer von Mami Wata, einer Surfmarke aus Cape Town in Südafrika, die sich das Wohlergehen des Kontinents und die Stärkung des Surftourismus zur Belebung der örtlichen Wirtschaft auf ihre Fahnen geschrieben hat. Sie lässt unter anderem alle Produkte in Afrika herstellen, um so Arbeitsplätze und den Aufbau von Know-how zu fördern. Darüber hinaus unterstützt die Firma Hilfsorganisationen wie Waves For Change und Surfers Not Street Children.

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Besondere Wünsche im Todesfall Anders Abschied nehmen

Quelle: F.A.Z. Quarterly

Veröffentlicht: 06.07.2021 14:03 Uhr