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Der Fall Suhrkamp : Karlsruhe untersagt Umwandlung in Aktiengesellschaft

  • Aktualisiert am

Vorläufig wieder in Schwebe: das Schild am Berliner Verlagssitz Bild: dpa

Das Bundesverfassungsgericht stoppt vorläufig die Umwandlung des Suhrkamp Verlags in eine Aktiengesellschaft. Der gegen diese Umwandlung klagende Miteigentümer Hans Barlach kann hoffen.

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          Der Suhrkamp Verlag darf vorläufig nicht in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag angeordnet. Das Gericht untersagte es dem Amtsgericht Charlottenburg vorläufig, „das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Suhrkamp Verlag GmbH & Co.KG aufzuheben und die neue Rechtsform in das Handelsregister einzutragen“, wie es wörtlich heißt. Diese Untersagung gilt bis zur Entscheidung über den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, die bis zum 21. Dezember fallen wird.

          Damit kann Suhrkamp-Miteigentümer Hans Barlach einen Teilerfolg verbuchen. Er kämpft juristisch gegen den Sanierungsplan von Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz, der eine Umwandlung des Verlages von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft vorsieht und damit Barlachs Minderheitenrechte kassieren würde. Das Landgericht Berlin hatte im Oktober den Weg für diese  Umwandlung frei gemacht.

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