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Studenten-Oscars : Gold und Bronze für junge deutsche Filmemacher

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Preisträger unter sich: Lennart Ruff (links), Hadas Ayalon (Mitte) und Peter Baumann am gestrigen Samstag in Los Angeles Bild: dpa

Der Studenten-Oscar ist Hollywoods größte Anerkennung für junge Filmemacher. Deutsche Regisseure holen in diesem Jahr den ersten und dritten Preis.

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          Großer Erfolg für den deutschen Nachwuchsfilm in Hollywood: Zwei deutsche Regisseure haben in der Nacht zum Sonntag die Studenten-Oscars in Gold und Bronze in der Kategorie Filme aus dem Ausland geholt. Nach Mitteilung der Filmakademie ging die goldene Trophäe an den Münchner Regisseur Lennart Ruff (28). Sein Abschlussfilm „Nocebo“ an der Hochschule für Fernsehen und Film in München ist ein Thriller um eine fehlgeschlagene Medikamentenstudie, bei der ein Patient stirbt.

          Bronze holte Peter Baumann (35) mit seinem schwarzhumorigen Kurzfilm „Border Patrol“. Der in Berlin lebende Regisseur drehte die Komödie über zwei Polizisten an der deutsch-österreichischen Grenze, während er in Großbritannien die Northern Film School in Leeds besuchte.

          Talentförderung in Hollywood

          Die Silbermedaille für den Kurzfilm „Paris on the Water“ ging an Hadas Ayalon aus Israel. Die drei Preisträger standen seit Wochen fest, die Platzierung wurde aber erst am Samstag bei der Preisverleihung in Hollywood bekanntgegeben.

          Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 junge Regisseure aus dem Ausland und Talente an amerikanischen Filmhochschulen. Schon 2012 waren zwei Studenten-Oscars an deutsche Filmemacher gegangen: Die Trophäe in Silber bekam damals Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg, Bronze ging an Elmar Imanov von der Internationalen Filmschule Köln. 2011 gewann der Hamburger Regisseur Max Zähle mit seinem Kurzspielfilm „Raju“ die Bronze-Trophäe.

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