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„Spiegel“ gegen Spahn : Maskenball

Daniel Funke und Jens Spahn. Bild: AFP

Der „Spiegel“ schreibt, das Gesundheitsministerium habe FFP2-Masken beim „Unternehmen von Jens Spahns Ehemann gekauft“. Das ist ganz schön verdreht.

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          So wie es inzwischen bei „Spiegel.de“ zu lesen ist, dürfte man die Sache für zutreffend beschrieben halten: „Arbeitgeber von Spahns Ehemann verkaufte Masken an Gesundheitsministerium“. Der Arbeitgeber ist die Firma Hubert Burda Media. Und diese hat tatsächlich FFP2-Masken produzieren lassen und an das Ministerium verkauft beziehungsweise weitergeleitet, 570.000 an der Zahl.

          Beworben um die Aktion hatte sich der Burda-Vorstand Bernhard Kallen im April 2020 höchstselbst; nach dem üblichen Vergabeverfahren bekam Burda den Zuschlag. Die Berliner Repräsentanz des Unternehmens leitet Daniel Funke, der mit Jens Spahn verheiratet ist.

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