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Serie „Wildwechsel“ : Niedlich, aber schädlich

  • -Aktualisiert am

Der Waschbär ist ein Feinschmecker, der nicht nur über die Gelege von Bodenbrütern herfällt. Bild: Picture-Alliance

Die reizenden Kleinbären verhalten sich opportunistisch gegenüber Menschen. Wer sie füttert, zu dem kehren sie zurück. Das Problem mit dem Waschbären ist jedoch ein anderes.

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          Die Tierliebe von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren ist ganz unterschiedlich ausgeprägt. Als der Astronaut und Ingenieur Howard Wolowitz in der Fernsehserie „Big Bang Theory“ beklagt, der bei seiner Mutter neu eingezogene Freund verursache unnötige Ausgaben wie „vierlagiges Toilettenpapier“, und meint, da könne dieser doch gleich ein Angorakaninchen verwenden, entgegnet der theoretische Physiker Dr. Sheldon Cooper, die würden fusseln und beißen.

          Ungefähr so gut wie Angorakaninchen als Toilettenpapier eignen sich Waschbären als Haustiere. „Fun Fact“, wie Sheldon sagen würde: Obwohl sich Waschbären bereitwillig zähmen lassen und gerne mit Chips auf dem Sofa lümmeln (was man noch von keinem Wildtier in dieser Serie sagen konnte), kann es passieren, dass sie eines Tages ihre Sozialverträglichkeit verlieren und ein Heim verwüsten, dessen Zierde sie eben noch bildeten.

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