Sebastian Kurz : Widerspruch ist zwecklos
In Österreich macht ein Gesprächsprotokoll von sich reden, das einen interessanten Einblick in das Weltbild von Sebastian Kurz gewährt. Im Rahmen einer Corona-Krisensitzung Mitte März soll der Bundeskanzler bedauert haben, dass er noch keine wirkliche Sorge in der Bevölkerung spüre. Woraufhin er angeregt habe, dass man den Menschen mit drastischer Rhetorik Angst einjagen solle. Zum Beispiel, dass Eltern und Großeltern stürben. Oder dass bald jeder zumindest einen kenne, der an Corona gestorben sei. Für seine apokalyptische Rhetorik ist Kurz international bekannt. Der in Worte gekleidete Ausnahmezustand ist zentraler Bestandteil seines Erfolges. Das galt schon für die Flüchtlingskrise. Und gilt noch mehr für den „Kampf“ gegen Corona, der vor allem mit Kriegsrhetorik geführt wird.
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