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Schreibt Sarah Palin ein Buch? : Ihr Stil ist unverwechselbar

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Greift sie zur Feder? Sarah Palin, heißt es, nimmt sich ein Buch vor Bild: picture-alliance/ dpa

Ist es nur ein Wunschtraum der Verleger? Sarah Palin, der aus dem Wahlkampf hervorgegangene amerikanische Polit-Popstar, will angeblich ein Buch schreiben. Die Summen, die sie dafür erhalten soll, sind astronomisch, ihr Stil ohnehin unverwechselbar

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          Bevor sie bei der nächsten oder übernächsten Gelegenheit, wie sie praktisch angekündigt hat, nicht mehr nur die Vizepräsidentschaft, sondern den Top Job im Weißen Haus anpeilt, scheint Sarah Palin, Gouverneurin von Alaska, Wahlverliererin und dennoch als neuester amerikanischer Popstar unverwüstlich und allgegenwärtig, ein Buch schreiben zu wollen. Oder ist das bloß ein Wunschtraum von Verlegern, Agenten und Ghostwritern?

          Angeblich sollen die ihr bereits die Tür einrennen, um sie mit Verträgen und Beträgen zu locken, wie sie früher allenfalls für angebliche Geständnisschriften von Politikern namens Clinton bezahlt wurden. Von sieben Millionen Dollar wird geraunt, ja sogar schon von elf. Jedenfalls handelt es sich, wie ein New Yorker PR-Guru versichert, um einen Haufen Geld. Dabei wird nach dem Ende der Ära Bush ohnehin eine Bücherflut über Amerika schwappen, ausgelöst von der alten Garde und sogar dem 43. Präsidenten persönlich. Aber auch der wird es nicht leicht haben, neben einer politischen Kultfigur zu bestehen, deren unverwechselbarer Stil eigentlich jede professionelle Mithilfe ausschließen müsste.

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