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„Ein Anreger und Visionär“ : Schirrmacher-Preis für Michel Houellebecq

  • Aktualisiert am

Michel Houellebecq vor wenigen Tagen in Zürich Bild: dpa

Lob der analytischen Tiefe und provokativen Originalität: Der zweite Träger des Schirrmacher-Preises steht fest. Es ist der französische Schriftsteller Michel Houellebecq.

          Michel Houellebecq bekommt den Frank-Schirrmacher-Preis. Der französische Schriftsteller erhält die Auszeichnung satzungsgemäß für „herausragende Leistungen, die zum besseren Verständnis der Gegenwart beitragen“. Der Stiftungsrat der Frank-Schirrmacher-Stiftung, dem Günther Nonnenmacher, ehemaliger Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, sowie Michael Gotthelf, Martin Meyer, Mathias Döpfner und Marco Solari angehören, hat damit einen Autor ausgewählt, der als „Anreger und Visionär eine ebenso präzise wie hintergründige Sprache“ pflege und „dessen Werk mit analytischer Tiefe und provokativer Originalität die zivilisatorischen Befindlichkeiten unserer Gegenwart beschreibt“.

          Die mit 20.000 Schweizer Franken dotierte Auszeichnung wird zum zweiten Mal verliehen und Houellebecq am 26. September im Berliner Haus dieser Zeitung überreicht. Die Laudatio hält die Soziologin Necla Kelek. Der Preis erinnert an den für das Feuilleton zuständigen Mitherausgeber dieser Zeitung Frank Schirrmacher (1959 bis 2014). Erster Preisträger war Hans Magnus Enzensberger.

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