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Rheinland-Pfalz und Ruanda : Die SPD und ihr zweitliebster Diktator

  • -Aktualisiert am

Besiegelte Partnerschaft: Malu Dreyer und Paul Kagame im Februar 2022 vor der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Bild: dpa

Zweckoptimismus im Namen historischer Gerechtigkeit: Rheinland-Pfalz redet das Schreckensregime Paul Kagames in Ruanda schön. Ein Gastbeitrag.

          4 Min.

          Ruanda ist in den internationalen Schlagzeilen. Ein Flüchtlingsdeal mit Großbritannien lenkt den Blick auf ein Land, das eine trügerische Erscheinung ist. Nach außen offen und ein Muster an zivilem Fortschritt, nach innen repressiv und staatliche Überwachung in Perfektion.

          Seit vierzig Jahren gibt es eine Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda. Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs 2022 besuchte der ruandische Staatspräsident Paul Kagame Mainz, wo er in der Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Malu Dreyer empfangen wurde. Sie zeigte sich, wie die „Ruanda Revue“ berichtete, das vom rheinland-pfälzischen Innenministerium herausgegebene „Journal der Partnerschaft“, „geehrt und erfreut“ über den Besuch. Kagame trug sich ins Gästebuch der Staatskanzlei ein und besprach mit Dreyer Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit und Probleme der Impfgerechtigkeit.

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