Reinhold Messner : Die Einmannsekte
Von Melanie Mühl
Lesezeit: 9 Min.
Reinhold Messner steigt an diesem Tag aus einem silberfarbenen Mercedes. Der Parkplatz von Schloss Juval bei Meran ist um neun Uhr morgens ganz leer, am Himmel keine Wolke. Die Landschaft hüllt sich in einen blassen Ton, als würde sie noch schlafen. Reinhold Messner trägt Wanderschuhe, eine leichte Hose, eine Fleecejacke und um den Hals einen tibetischen Dzi-Stein, Glücksbringer der Buddhisten. Er streckt mir die Hand entgegen, er lächelt nicht, er sagt: „Und wir gehen jetzt ein wenig wandern. Später muss ich aber noch was Gescheites tun.“
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