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: Die Welle ist da

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In Kalifornien und an der französischen Atlantikküste gehören Menschen, die mit einem Surfbrett unterm Arm über die Straße gehen, zum Alltagsbild. Aber selbst in München begegnen einem immer häufiger Surfer auf dem Weg zum "Spot". Auch dort wird gesurft - weit weg vom Meer haben sich einige der Surfer auf das Surfen von Flusswellen verlegt.

          In Kalifornien und an der französischen Atlantikküste gehören Menschen, die mit einem Surfbrett unterm Arm über die Straße gehen, zum Alltagsbild. Aber selbst in München begegnen einem immer häufiger Surfer auf dem Weg zum "Spot". Auch dort wird gesurft - weit weg vom Meer haben sich einige der Surfer auf das Surfen von Flusswellen verlegt. Anders war die Sehnsucht, so oft wie möglich eine Welle zu reiten, nicht erfüllbar. Natürlich sind die Isar, der Eisbach und die Floßlände nicht Venice Beach oder Hawaii. Dass Flusswellen dennoch süchtig machen können, davon erzählt der Wellenreiter Dieter Deventer, der vor fünfunddreißig Jahren in München zu den Flusssurfern der ersten Stunde gehörte, in einem Bildband. Schon beim ersten Durchblättern verschlägt es einem den Atem - so ungewöhnlich wirken zunächst die Orte, an denen er und seine Freunde mitten in der Stadt nach den Wellen jagen. Vor allem, wenn es tagelang geregnet hat und in der Isar das Wasser anschwillt, sind sie nicht mehr zu halten. Neben den Münchner Wellen stellt Deventer Flusswellen in Kanada, Frankreich und Brasilien vor und erzählt, wie schwierig es war, den Sport in München zu etablieren. Welch ein Glück es ist, dass es ihm gelang, verrät das Buch.

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          "River Surfing: Flusswellen von München bis zum Amazonas" von Dieter Deventer. Verlag Reich, Luzern 2011. 143 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Gebunden, 29,99 Euro.

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