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: Als habe Marco Polo auf den Auslöser gedrückt

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Vierundzwanzig Jahre lang war Marco Polo unterwegs, von Venedig durch das Reich des Kublai Khan und zurück nach Hause. Der amerikanische Fotograf Michael Yamashita brauchte für dieselbe Route nur noch ein Sechstel der Zeit. Leichter allerdings war ihm das Reisen nicht. Unruhen, Kriege und die politischen ...

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          Vierundzwanzig Jahre lang war Marco Polo unterwegs, von Venedig durch das Reich des Kublai Khan und zurück nach Hause. Der amerikanische Fotograf Michael Yamashita brauchte für dieselbe Route nur noch ein Sechstel der Zeit. Leichter allerdings war ihm das Reisen nicht. Unruhen, Kriege und die politischen Systeme unserer Zeit erwiesen sich als größere Hürden als die meist schlechte Infrastruktur in den endlosen Weiten öder Landstriche. Yamashita nahm es gelassen hin und konzentrierte sich auf Motive einer längst überholt geglaubten Vergangenheit. Glücklich war er immer dort, wo er im Alltag der Straße Szenen und Momente entdeckte, wie sie auch Marco Polo hätte erleben können. So illustrierte er dessen Schilderungen: zeitversetzt um mehr als siebenhundert Jahre. - Unsere Abbildung zeigt eine Frau aus Minab in Iran mit der traditionellen Gesichtsmaske "Hijab".

          F.A.Z.

          Die Ausstellung "Marco Polo" mit Farbfotografien von Michael Yamashita ist bis zum 13. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.0 zu sehen. Das Buch gleichen Titels ist im Verlag Frederking & Thaler erschienen; es kostet 29,90 Euro.

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