Diffamierung Jörg Baberowskis :
Das beste Gegengift sind kluge Studenten

Regina Mönch
Ein Kommentar von Regina Mönch
Lesezeit: 2 Min.
Opfer einer Diffamierungskampagne: der Osteuropahistoriker Jörg Baberowski
Schließlich ist die Universität ein Ort der Aufklärung, aber keiner des gezielten Rufmordes: An der TU Berlin stoßen die Diffamierer Jörg Baberowskis auf Widerspruch eines Dozenten und dessen Unterstützung durch Studenten.

Sekten, vor allem politischen, mit Argumenten zu kommen hat wenig Sinn. Und so wäre diese Abendveranstaltung in der Technischen Universität Berlin eigentlich nicht der Erwähnung wert. Eingeladen hatte eine Viererbande, für die „in Teilen des akademischen Establishments ein scharfer Rechtsruck“ stattgefunden hat. Zitierbare Beweise oder eine Begriffserklärung für „rechts“ blieben sie schuldig. Dafür haben sie einen bewährten Feind, auf den sie alles projizieren, was ihren Vorstellungen vom straff gelenkten Gesellschaftskollektiv und von der Geschichte widerspricht: den Osteuropahistoriker Jörg Baberowski.

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