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Rangliste : Die 200 größten Pop-Ikonen

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Die Top Ten im Bild: Oprah Winfrey ist Pop-Ikone Nummer 1 Bild: AP

Madonna, Elvis, Superman: Ein amerikanischer Musiksender hat eine Liste der 200 größten Ikonen der Popkultur aufgestellt. Platz eins belegt die hierzulande wenig prominente Talkmasterin Oprah Winfrey.

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          Berühmt sind viele, und auch die Zahl derer, die sich Popstar nennen, steigt stetig. In den Rang einer Ikone der Popkultur aufzusteigen, schaffen aber nur sehr wenige.

          Wann ist man eine Pop-Ikone? Der amerikanische Musiksender VH1 hat insgesamt zehn Voraussetzungen aufgestellt, von denen man mindestens eine, am besten aber alle erfüllen muß: Verbinden die Leute mit dem Namen der Person sofort ein Bild? Hat jemand über sie einen Song geschrieben? Hat sich um die Person eine Merchandising-Industrie entwickelt? Kopieren die Menschen ihre Frisur oder ihren Kleidungsstil? Taugt die Person als Halloween-Kostüm?

          Oprah vor Superman

          Der Musikkanal hat in Anwendung dieser Regeln eine Rangliste der 200 größten Pop-Ikonen erstellt, die er seit diesem Dienstag in einer Serie den Fernsehzuschauern in den Vereinigten Staaten vorstellt. Deren Vorlieben spielen eine entscheidende Rolle bei den Plazierungen. So ist für VH1 die größte Pop-Ikone eine Frau, die man hierzulande wenig und in Amerika vor allem aus dem Fernsehen kennt: Die Talkmasterin Oprah Winfrey verweist Superman (Rang 2) und Elvis auf die Plätze.

          Superman fliegt auf Platz 2

          Hoch plaziert sind auch andere TV-Größen Amerikas wie die Komikerin Lucille Ball auf Platz 4, das „Friends“-Team (Rang 11) oder Jerry Seinfeld (13). Ansonsten finden sich etliche Ikonen wieder, auf die man sich auch bei uns, ja weltweit einigen könnte: Marilyn Monroe (6), die Beatles (12), Muhammad Ali (16), Britney Spears (20), die „Simpsons“ (21).

          Cruise vor Kidman

          Wer sich von Deutschland aus ein Bild von Amerika zu machen pflegt, für den birgt die Liste durchaus Überraschungen: Eminem nur auf Rang 31? Tom Cruise auf Platz fünf, Nicole Kidman aber nur auf Platz 57? Der jüngst tödlich verunglückte John F. Kennedy Jr. acht Plätze vor seinem Vater? Monica Lewinsky weit abgeschlagen auf Platz 161?

          Doch es gehört nun mal zum Listenwesen, daß man trefflich über Auswahl und Plazierung diskutieren kann. Und eines muß man den Amerikanern lassen: Auch wenn sie in ihrer Liste „amerikanischer Pop-Ikonen“ etliche Menschen (Lady Di, die Rolling Stones oder sogar Sigmund Freud) frech eingemeinden, ist es beeindruckend, daß sie auf eine so große Zahl von Berühmtheiten kommen - und immer noch zahlreiche Namen in den Top 200 fehlen: Dean Martin, Beyoncé Knowles, Cary Grant oder Ronald McDonald zum Beispiel.

          Und geradezu trübsinnig wird, wer sich vorstellt, welche Namen wohl auf einer Liste deutscher Pop-Ikonen auftauchen würden: Dieter Bohlen, Michel Friedman, Boris Becker, Jeannette Biedermann. Amerika, du hast es - mal wieder - besser.

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