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Hilfsbereite und -bedürftige : Ranga Yogeshwar schlägt soziales Netzwerk für Flüchtlingshilfe vor

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In Indien und Luxemburg zur Schule gegangen, in Deutschland als Moderator bekannt: der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar Bild: dpa

Viele Menschen sind bereit, den Flüchtlingen zu helfen. Aber wie können sie mit dem, was sie machen wollen, die Bedürftigen auch unkompliziert erreichen? Der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar hat eine Idee.

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          Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger will ein Wohnheim bauen, die Schauspielerin Natalia Wörner reist zu syrischen Familien in den Libanon, die Produktionsfirma des Regisseurs Wim Wenders fährt mit einem Food-Truck nach Moabit: Zusammen mit vielen Menschen im Land engagieren sich auch viele Prominente, um die Situation der Flüchtlinge zu verbessern.

          Jetzt hat der Fernsehmoderator und Buchautor Ranga Yogeshwar eine Idee, die Hilfsbereite und -bedürftige unkompliziert in Kontakt bringen könnte. „Integration funktioniert am besten“, schreibt Yogeshwar auf seiner Facebook-Seite, „wenn möglichst früh persönliche Kontakte und Beziehungen zwischen den hier lebenden Menschen und den Flüchtlingen entstehen. Genau diesen Prozess können wir aktiv gestalten und zwar weit besser und schneller als in der Vergangenheit, denn fast alle Flüchtlinge nutzen ein Smartphone und sind bereits aktiv in sozialen Netzwerken.“

          Eine Website soll Flüchtlinge und Paten, die ihnen Hilfe anbieten, miteinander vernetzen, ein Übersetzungstool die Kommunikation erleichtern. Hintergrundinformationen zum Asylrecht, aktuelle Termine und praktische Ratschläge sollen das Angebot abrunden, das über Apps auch auf Smartphones und Tablets zugänglich sein könnte. Vom ersten direkten Kontakt in Begleitung des Mitarbeiters einer Flüchtlingseinrichtung bis zur erhofften Schirmherrschaft durch den Bundespräsidenten hat Yogeshwar seine Idee durchdacht, von den zu klärenden rechtlichen Aspekten bis zur technischen Realisierbarkeit – „in verhältnismäßig kurzer Zeit“, wie der studierte Physiker schätzt.

          Ende Oktober treffen sich Hacker und Aktivisten mit dem ambitionierten Vorhaben in Berlin, bei einem Refugee Hackathon innerhalb eines Wochenendes technische Unterstützung für die Probleme der Flüchtlinge zu programmieren. Vielleicht kann dort eine Idee wie die das Moderators umgesetzt werden. Vielleicht ist das geplante Netzwerk dann aber auch schon in Betrieb: Verhältnismäßig wenig Zeit wäre bis dahin ja noch.

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