https://www.faz.net/-gqz-6yz8m

Prüfen Sie sich : Das Ich und sein Glaube

  • -Aktualisiert am

Kirchenfenster aus Weilerbach in Rheinland-Pfalz Bild: dapd

Die innere Einstellung und die religiöse Lehrmeinung können weit auseinander driften. Daraus brauchen sich erst mal keine Konsequenzen abzuleiten: Es kann sich noch entwickeln. Aber wo steht man momentan?

          1 Min.

          In der säkularen Gesellschaft bleibt die christliche Konfession meist im Hintergrund: Sie bestraft nicht, sie zwingt niemanden - sie bietet sich bloß an. Solange man sich durch die Zugehörigkeit nicht in eine existentielle Notlage gedrängt fühlt, ist es leicht, sich mit der Entscheidung der Eltern zu arrangieren. Viel leichter wohl, als die Anstrengung auf sich zu nehmen, sich für eine Konversion oder den Austritt aus der Kirche zu entscheiden.

          Lorenz Jäger

          Freier Autor im Feuilleton.

          Gern betonen die christlichen Kirchen ihre Gemeinsamkeiten. Man lugt also gelassen zur benachbarten Konfession hinüber: Den Protestanten gefallen prachtvoll ausgestattete katholische Kirchen oder den Katholiken die Option, mehrmals kirchlich heiraten zu dürfen. Der Einzelne rückt sich sein christliches Bouquet recht zwanglos zurecht, woraus sich eine ganz zwanglose Frage ergibt: Ist man eigentlich, rein auf seiner persönlichen Einstellungen beruhend, eher katholisch oder eher evangelisch nuanciert?

          Machen Sie den Test. Falls keine der angebotenen Antworten auf Sie zutrifft, rechnen Sie bitte mit null Punkten für diese Frage.

          Der ungläubige Apostel Thomas - hier von Caravaggio 1601/02 abgebildet - glaubte nicht an die Auferstehung Christi, bis er selbst die Wundmale sah Bilderstrecke

          Weitere Themen

          Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Plagiate bei Soziologin : Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Sie habe „rücksichtslos“ gehandelt, die gute wissenschaftliche Praxis sei gravierend missachtet worden: Eine interne Untersuchungskommission der TU Darmstadt findet deutliche Worte zu den Plagiaten ihrer Soziologin Cornelia Koppetsch.

          Topmeldungen

          Cornelia Koppetsch im Oktober 2019 auf der Frankfurter Buchmesse

          Plagiate bei Soziologin : Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Sie habe „rücksichtslos“ gehandelt, die gute wissenschaftliche Praxis sei gravierend missachtet worden: Eine interne Untersuchungskommission der TU Darmstadt findet deutliche Worte zu den Plagiaten ihrer Soziologin Cornelia Koppetsch.
          Blick auf London: Ein Mann überquert die Waterloo Bridge

          Großbritannien : Corona-Krise kostet 730.000 Arbeitsplätze

          Die Pandemie hinterlässt auf dem britischen Arbeitsmarkt tiefe Spuren. Neun Millionen Menschen wurden in Zwangsurlaub geschickt. Im Oktober laufen die staatlichen Hilfsprogramme aus.
          Nachts auf dem Opernplatz: Außer Rechtsextremismus wird der Polizei von einzelnen Gruppen der Gesellschaft zunehmend auch Racial Profiling vorgeworfen.

          Polizei in Hessen : „Wir decken keine Straftäter“

          Rassismus-Vorwürfe, Drohschreiben NSU 2.0 und gewalttätige Mobs: Warum es die Polizei in Hessen derzeit nicht einfach hat. Ein Gastkommentar vom Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.