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Clubkultur : Andere Familien machen es sich auch schön

Zurück zu den Wurzeln? Clubkultur in den Neunzigerjahren Bild: Picture-Alliance

Endlich wieder schweben: Die Clubszene will sich bewegen, scheitert an der Realität und könnte sich dennoch erneuern.

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          An einem Januarabend wird der Berliner Nachtclub Ritter Butzke nach langer Zeit wieder einmal Zentrum einer nächtlichen Liaison. Da stehen Menschen oder sind digital zugeschaltet, denen man nur abends und dann besonders gern begegnet, mit Schlaghosen und gewagten Bärten, Piercingkunstwerken, Elton-Brillen, tellergroßen Kopfhörern. Menschen, die schlagfertig sind und manchmal etwas konfus. In den Chat, den Zutritt von draußen vor den Bildschirmen, hat jemand geschrieben: Bald werden wir wieder schweben! Eine Psychologin erklärt, warum gerade die Jüngeren in Großstädten, die Einsamen, psychologische Risiken tragen. Eine DJ spricht vom Kampf um Relevanz – auch mit sich selbst. Und ein Unternehmer aus Hamburg stellt seine App für Veranstaltungen vor, die doch irgendwie stattfinden könnten, in den Stunden nach einem negativen Test. Allein: Die Freigabe fehlt.

          Elena Witzeck

          Redakteurin im Feuilleton.

          Die Szene will sich bewegen, will irgendetwas Produktives tun, die Monate unter freiem Himmel planen, will einen Hoffnungsschimmer trotz gegenteiliger Nachrichten: mit Kopfhörern und VR-Brillen. Will sich versichern: Es sind noch alle da in ihren Wohnungen.

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