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Schlagzeuger über Corona-Hilfe : „Lippenbekenntnisse sind wie blanker Hohn“

Schlagzeuger Urban Berz von den New Roses schwankt zwischen Corona-Frust und Hoffnung. Bild: Picture-Alliance

Ihm ist der Spaß an der Musik zeitweilig vergangen: Urban Berz, Schlagzeuger der Band „New Roses“, über fehlgeleitete Corona-Hilfen und die Schwierigkeiten der Rock-Industrie.

          4 Min.

          Herr Berz, „Can’t stop Rock ’n’ Roll“ heißt einer Ihrer Hits mit den New Roses. Stimmt das noch nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie?

          Achim Dreis
          Sportredakteur.

          Tja, ich gebe zu, da mussten wir uns leider eines Besseren belehren lassen! Zu stoppen ist der Rock ’n’ Roll offensichtlich doch, zumindest zeitweise, aber totzukriegen ist er nicht!

          Aber jetzt, da die Inzidenzzahlen fallen, steigen doch die Möglichkeiten, sich wieder auszuleben?

          Das stimmt, kommt aber darauf an, für wen und wo: beim Friseur und im Fitnessstudio scheint das aktuell möglich zu sein, aber auf ein prall gefülltes Konzert in der Batschkapp oder im derzeitigen „Impfzentrum Festhalle“, wo wir im Juni eigentlich mit den amerikanischen Rocklegenden von KISS gespielt hätten, wird man wohl noch ein paar Monate warten müssen.

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