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Springsteens „Letter to You“ : Er bringt die Band wieder zusammen

Klingt nicht nach null, sondern nach hundert: Bruce Springsteen und seine alten Kollegen aus der E Street wirken auf dem Album „Letter to You“ überaus frisch und kraftvoll. Anti-Trump-Songs sind ihnen zu langweilig. Es geht um viel schönere Themen.

Zum Tod von Spencer Davis : Mann hinter den Kulissen

Die Spencer Davis Group erbrachte den lange für unmöglich gehaltenen Nachweis, dass auch Weiße richtigen Rhythm & Blues spielen können. Jetzt ist ihr Gründer in Los Angeles gestorben.

Zwei Mond-Konzeptalben : Im Vollmondfieber

Der einsamste Mensch der Welt war vielleicht glücklich: Die Pianisten Michael Wollny und Luzius Schuler präsentieren mit „Mondenkind“ und „Moon is the Oldest TV“ ganz unterschiedliche Konzeptalben über das Starren.

Friedenstreffen, interreligiös : Im Rettungsboot

Von der Seelen- zur Planetenrettung: Beim interreligiösen Friedenstreffen in Rom verflüchtigte sich das christliche Heilsmonopol ins Politische.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Russische Schadsoftware : Und noch ein Virus

Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.

Gender-Debatte : Die Expertinnen

Eine Prado-Ausstellung über Frauenbilder in der Kunst des 19. Jahrhunderts ist in die Kritik geraten: Männliche Selbstgeißelung kann gönnerhaft sein.

S. Fischer und Monika Maron : Mainstream ohne Ufer

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Liebe zu Objekten : Oh du holde Bürste

Wo die Liebe hinfällt: Über die Tendenz, die eigene Gefühlsduseligkeit auf Bereiche zu projizieren, wo sie nun wirklich nichts zu suchen hat.

Angriffe auf Journalisten : Untertauchen

Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.

Der verweigerte Handschlag : Unzivilisiert

Gerichtsurteil über die elementaren Grundsätze des gesellschaftlich-kulturellen Gemeinschaftslebens: Ein libanesischer Arzt will sich seine Einbürgerungsurkunde abholen – und verweigert der Sachbearbeiterin den Handschlag zur Beglückwünschung.

Streit um Gebeine : Armer Riese

Er starb Ende des achtzehnten Jahrhunderts fern seiner Heimat in London, aber die Gebeine des riesenhaften Iren Charles Byrne haben noch immer keine Ruhe. Zwei Lager streiten bis heute über das Schicksal des Skeletts.

Covid-19-Sterbezahlen : Streecks heikle Sprechstunden

Wer redet schon gerne über den Tod? Corona-Dauertalker Hendrik Streeck hat sich mit einer unwürdigen Bemerkung zu den Sterbezahlen durch Covid-19 ins ärztliche Abseits gestellt und sich fast schon unsterblich gemacht.

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  • Polnischer Rapstar : Zugedröhnt durchs Abitur

    Authentischer Star der „Patho-Intelligenz“: Der Rapper Mata trifft den Sound von Polens rebellischer Generation.
  • Ice-T im Interview : „Hass ist ein wahres Gefühl“

    Die amerikanische Hip-Hop-Ikone Ice-T und seine Band Body Count machen weiter Krach: „Carnivore“ heißt ihr neues Album. Ein Gespräch über Veganismus, Meinungsfreiheit – und die Kunst des Rap und der schlechten Laune.
  • Solodebüt von Marcus King : In Bluesjahren ein Säugling

    Wenn ein 23-Jähriger darüber singt, wie es war, jung zu sein: Marcus King, der Gitarrist für besondere Aufgaben, blüht mit seinem Solodebüt „El Dorado“ als Soulsänger auf.
  • Moses Pelham im Interview : „Das ist kein Generationenkonflikt“

    Moses Pelham, Ikone des deutschsprachigen Hip-Hop, singt auf seinem neuen Soloalbum zum ersten Mal. Warum erst jetzt? Wie steht es um die Deutungshoheit im Rap? Und was tun gegen den Hass? Ein Gespräch.
  • Ein-Mann-Orchester: Ralph Towner an der Gitarre

    Ralph Towner wird 80 : Zwischen Wien und Woodstock

    Einflussangst, wie die Literatur sie kennt, ist ihm fremd: Ralph Towner schöpft aus den Tiefen der Musikgeschichte und ersetzt als Solo-Gitarrist ein ganzes Ensemble. Nun wird er achtzig.
  • Roberta Flack, 1976

    Pop-Anthologie (85) : Das ganze Leben in einem Lied

    Eigentlich stammt „Killing Me Softly with His Song“ von Lori Lieberman. Sie notierte den Text auf einem Konzert von Don McLean. Berühmt machte den Song Roberta Flack, die ihn zufällig als Bordmusik gehört hatte.
  • Neues von Heinz Rudolf Kunze : Hits gegen Rechts?

    Auf seinem neuen Album „Der Wahrheit die Ehre“ übt sich Heinz Rudolf Kunze im Mark Forster-Sound. Aber geht man nach den Texten, ist die Platte voller Protestsongs.
  • Grimes’ neues Album : Miss Anthrop

    Seit die Musikerin Grimes mit dem Tesla-Chef Elon Musk zusammen ist, hängt ihr der Ruf der Silicon Valley-Marionette nach. Was heißt das jetzt für ihr neues Album?
  • Elektropop-Band Oehl : Wieder nichts im Kühlschrank als Licht

    Was ist das für eine Gang in Trenchcoats und Stoffschuhen, deren Synthiesound und gläserne Gitarren einen Ohrwurm nach dem anderen erschaffen? Ein Abend mit der Band Oehl, die auf dem besten Weg ist, ganz groß zu werden.
  • Vom Klassiker abgeschaut : Ludwig van Popstar

    Ob im Rap, im Rock oder im Techno – Beethoven fasziniert bis heute. Sein freier Geist und seine Kompositionen haben Generationen von Pop- und Rockmusikern angeregt.
  • Hans Söllner in den Neunzigern

    Pop-Anthologie (84) : Gib halt mal ein bisschen was her

    Nicht nur die CSU verkennt, dass Hans Söllner Deutschlands mit Abstand bester Hofnarr ist. In dem Song „A Jeda“ kehrt er die Besitzverhältnisse um – ein Augenöffner mit Zukunftspotential.
  • Justin Biebers Album „Changes“ : Tiefer als der Ozean

    Nach fünf Jahren veröffentlicht Justin Bieber am Valentinstag ein neues Album, widmet es seiner Frau – und offenbart damit mehr über die Musikkultur als über die Liebe im 21. Jahrhundert. Gut so.
  • Neuer Bond-Song : Klassischer geht’s nicht

    Billie Eilish, das Popwunderkind, das sein erstes Album mit dem Bruder Finneas aus dem Kinderzimmer heraus produzierte, darf das neue Bond-Titellied „No Time to Die“ liefern.