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Video an Hauswand gestreamt : Rammstein würdigt Kraftwerk

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Rund 1000 Fans schauen sich das Video zur Singe „Radio“ der Band Rammstein an der Ecke Torstraße/Prenzlauer Allee an. Bild: dpa

Es ist ihr zweiter spektakulärer Coup in gut einem Monat: Rammstein hat die zweite Single aus ihrem neuen Album präsentiert. Auf einer Berliner Straßenkreuzung ließ die Band das Video „Radio“ auf eine Hauswand streamen – rund 1000 Fans waren begeistert.

          Die Musiker von Rammstein haben mit einer weiteren spektakulären Aktion den zweiten Song ihres neuen Albums präsentiert. Auf einer Berliner Straßenkreuzung ließ die weltweit für ihren Brachialrock gefeierte Band das Video „Radio“ auf eine Hauswand in Berlin Mitte streamen und den Song zeitgleich vom rbb-Sender radioeins ausstrahlen.

          Rund 1000 Fans waren zu der Kreuzung gekommen, die Polizei sicherte nach Angaben von rbb-Reporter Henrik Barth alles ab. Nach der knapp fünfminütigen Aktion feierten die Fans den Song.

          Mit dem Video würdigt Rammstein mit Aufnahmen in Schwarz-Weiß eine andere global erfolgreiche deutsche Band: Videosequenzen und Teile der Musik können auch als Hommage an „Radioaktivität“ von Kraftwerk aus dem Jahr 1975 gesehen werden. Der Text des überraschend poppigen Rammstein-Songs schildert Erinnerungen an eine Zeit, als nächtliches Radiohören ein Akt der Freiheit war. Die Rammstein-Mitglieder sind in der DDR sozialisiert.

          Mit dem ersten Video „Deutschland“ des neuen Albums hatten Rammstein Ende März für viel Wirbel gesorgt. Vor allem wegen des Trailers gab es anhaltende Kritik. Gut 30 Sekunden lang sind darin vier Band-Musiker zu sehen, die mit ihrer Kleidung an KZ-Häftlinge erinnern.

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