https://www.faz.net/-gqz-9cmo2

Ex-Beatle in London : Paul McCartney gibt Geheimkonzert

  • Aktualisiert am

Und plötzlich war er in London: Paul McCartney, hier bei einem Konzert in Tampa, Florida im Juli vor einem Jahr. Bild: AP

Und plötzlich war er da: Paul McCartney hat ein kleines, feines Konzert in den Abbey Road Studios in London gegeben. Ein paar Stars waren unter den Gästen und eingefleischte Fans wussten offenbar Bescheid.

          Vor der Veröffentlichung seines neuen Albums im September rührt Paul McCartney die Werbetrommel. Nach seinem Auftritt bei Showmaster James Corden verzückt er die Fans nun mit einem exklusiven Konzert.

          Paul McCartney hat mit der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte seine Fans begeistert. Der Ex-Beatle spielte am Montag vor einem für seine Verhältnisse kleinen, auserwählten Publikum ein exklusives Konzert in den Londoner Abbey Road Studios. Unter den Zuschauern des als „Geheimkonzert“ bezeichneten Auftritts waren Gewinner eines Online-Wettbewerbs und Stargäste wie Sängerin Kylie Minogue und die Schauspieler Johnny Depp und Orlando Bloom.

          Der 76 Jahre alte McCartney gab knapp zwei Dutzend Songs zum Besten, darunter Beatles-Hits wie „Drive My Car“, „Lady Madonna“ oder „Back In The U.S.S.R.“. Auch vier Lieder von seinem kommenden Album „Egypt Station“ stellte Sir Paul vor. Ein Mitschnitt des Konzerts soll beim Musikdienst Spotify veröffentlicht werden, sagte ein Sprecher des Musikers dem Magazin „Billboard“.

          In der vergangenen Woche hatte McCartney seine Fans auf Instagram dazu aufgerufen, in einem Video zu erklären, warum sie unbedingt beim „Secret Event“ dabei sein müssten. Obwohl der genaue Ort und die Zeit des Auftritts bis zuletzt nicht öffentlich kommuniziert worden waren, wussten viele Fans Bescheid und warteten vor den Studios.

          Vor dem Konzert überquerte Sir Paul unter dem Jubel von Schaulustigen den berühmten Zebrastreifen, der auf dem Cover des Beatles-Albums „Abbey Road“ (1969) zu sehen ist. Ein Video davon postete er bei Instagram. In den Abbey Road Studios hatte McCartney mit den Fab Four auch Albumklassiker wie „A Hard Day’s Night“ (1964), „Revolver“ (1966) und „Yellow Submarine“ (1969) aufgenommen.

          Am Mittwoch will McCartney im Liverpool Institute for Performing Arts an einer Facebook-Fragestunde teilnehmen, die live auf Facebook (15 Uhr MEZ) übertragen werden soll. Fans konnten ihre Fragen vorab auf Facebook stellen. McCartneys neues Album „Egypt Station“ wird am 7. September veröffentlicht. Auf der anschließenden „Freshen Up“-Tournee sind Arena- und Festival-Shows in den Vereinigten Staaten, Kanada, Polen und Großbritannien gebucht. In Österreich wird McCartney am 5. und 6. Dezember in Wien auftreten. Konzerte in Deutschland sind bisher nicht geplant.

          Im Juni hatte Paul McCartney für Aufsehen gesorgt, als er im Rahmen der „Late Late Show“ des Moderators James Corden überraschend in einem Pub in Liverpool auftrat. Gemeinsam mit Corden sang er dann im Auto „Carpool Karaoke“. Das Video davon ist auf Youtube bereits mehr als 28 Millionen mal abgerufen worden.

          Weitere Themen

          Warum ticken die Ossis so?

          Mauerfall-Debatte : Warum ticken die Ossis so?

          Der Zuspruch der AfD im Osten hat seinen Ursprung nicht zuletzt in der DDR. Weil Ostdeutsche jahrzehntelang einem Klima der Lüge und der Demütigung ausgesetzt waren. Ein Gastbeitrag.

          Hoffnung im Angesicht der Apokalypse Video-Seite öffnen

          Filmkritik „Endzeit“ : Hoffnung im Angesicht der Apokalypse

          Blutverschmierte Münder, abgehackte Gliedmaßen und Non-Stop-Action – so kennt man als geneigter Zuschauer das Zombiefilm-Genre. Wie sich der deutsche Film „Endzeit“ dagegen abhebt und warum man gerade als Nicht-Zombie-Fan den Gang ins Kino wagen sollte, erklärt F.A.Z.-Redakteur Andreas Platthaus.

          Topmeldungen

          Premierminister bei Merkel : Johnson beharrt auf Ende des Backstops

          Johnson und Merkel zeigen sich optimistisch – dennoch belegt der Backstop die Schwierigkeiten des Treffens. Schon vorher hatten Finanzminister und Bundespräsident dem Premier die kalte Schulter gezeigt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.