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„Stairway to Heaven“ : Hat Led Zeppelin alles nur geklaut?

  • Aktualisiert am

Led Zeppelin bei einem Auftritt in den siebziger Jahren Bild: Michael Putland / Retna / Photoshot

„Stairway to Heaven“ ist bis heute der größte Hit der Rockband Led Zeppelin und eine Hymne der 70er-Jahre. Jetzt müssen sich die Rocker vor Gericht verteidigen: Haben sie den Song geklaut?

          Die britische Rockband Led Zeppelin muss sich vor Gericht dem Vorwurf stellen, für ihren Hit „Stairway to Heaven“ bei von einer anderen Band abgeschrieben zu haben. Der Leadgitarrist Jimmy Page und der Sänger Robert Plant erschienen am Dienstag vor einem Bundesgericht in Los Angeles, wo eine Jury ausgewählt wurde, bevor der Prozess mit den Eröffnungsplädoyers beginnt. Led Zeppelin sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, bei der Band Spirit Anleihen gemacht zu haben.

          Nach Auffassung der Kläger beruht die melancholische Gitarrensequenz, die „Stairway to Heaven“ einleitet, auf dem Instrumentalstück „Taurus“ der kalifornischen Band Spirit. Led Zeppelin bestreitet dies. Die Briten versichern, die Musik von Spirit nie gehört zu haben. Der Gitarrist von Spirit, Randy Wolfe, bekannt unter dem Spitznamen Randy California, starb 1997. Die Klage wurde von seinem Treuhänder Michael Skidmore eingereicht.

          „Wenn Sie sich die beiden Songs anhören, können Sie sich ihr eigenes Urteil bilden“, hatte California in einem Interview kurz vor seinem Tod gesagt. „Es war ein genaues... Ich würde sagen, es war Abzockerei.“ Led Zeppelin habe Millionen Dollar mit dem Song verdient, sich jedoch niemals bedankt oder ihm ein wenig Geld dafür angeboten. „Dies ist ein wunder Punkt für mich“, sagte California in dem Interview, reichte aber vor seinem Tod keine Klage ein.

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