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„How much is the fish“ : Kritik an Scooter-Auftritt auf der Krim

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Scooter Frontmann H.P. Baxxter Bild: Matthias Lüdecke

Die Technoband Scooter will im August auf der von Russland annektierten Krim auftreten. Die grüne Europa-Abgeordnete Rebecca Harms wirft den Künstlern vor, Putin zu unterstützen.

          Die Technoband Scooter will im Sommer bei einem Festival auf der von Russland annektierten Krim auftreten – und erntet dafür harsche Kritik. Die grüne Europa-Abgeordnete Rebecca Harms sagte der „Bild“, die Band um Frontmann H.P. Baxxter würde damit „Putins Seite ergreifen“.

          Sie warnte, „die Leute von Scooter sollten wissen, dass Künstler und Bürgerrechtler von der Krim zu jahrzehntelanger Lagerhaft in Sibirien verurteilt wurden. Ihr Auftritt dient auch dazu, all die schlimmen Menschenrechtsverletzungen auf der Krim zu übertünchen.“

          Russland hat die ukrainische Halbinsel Krim 2014 annektiert,  aus Sicht des Westens völkerrechtswidrig.

          Baxxter verteidigte den Auftritt seiner Band auf der Schwarzmeer-Halbinsel. „Wir haben die Anfrage bekommen und spielen da im Rahmen eines Festivals“, sagte Baxxter. „Wir sehen das als rein musikalischen Event, wir spielen für unsere Fans“, sagte der in Hamburg lebende 53-Jährige. „Wir wollen und werden uns politisch nicht vereinnahmen lassen.“

          Der Auftritt von Scooter („Hyper, Hyper“) ist für den 4. August geplant, im Rahmen des „ZB Festivals“.

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