https://www.faz.net/-gqz-85x5m

Krautrock-Pionier : Dieter Moebius gestorben

  • Aktualisiert am

Dieter Moebius in jüngeren Jahren Bild: bureau b

Seine Alben hießen „Ding“ oder schlicht „Neues“, und neu waren die elektronischen Klänge, die Dieter Moebius seit den späten sechziger Jahren in die Westberliner Musikszene brachte, tatsächlich. Jetzt ist der Krautrock-Pionier im Alter von 71 Jahren gestorben.

          Der Krautrock-Pionier Dieter Moebius ist am Montag im Alter von 71 Jahren gestorben, wie sein früherer Band-Partner Michael Rother auf Facebook mitteilte. „Unser Freund, Nachbar und Kollege ist heute morgen gestorben“, schrieb Rother am späten Montagabend in dem sozialen Netzwerk. „Wir werden ihn alle sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Irene.“ Nähere Einzelheiten wie Todesursache oder Sterbeort nannte er nicht.

          Auch Hans-Joachim Roedelius bestätigte auf der Facebook-Seite der Band Cluster den Tod seines langjährigen musikalischen Partners. Moebius, 1944 in der Schweiz geboren, hatte in Brüssel und Berlin Kunst studiert. Er gilt als Mitbegründer der „Krautrock“-Bewegung, die Ende der sechziger Jahre einen neuen Musikstil voller minimalistischer Synthesizer-Klänge prägte.

          Zunächst 1969 mit Conrad Schnitzler von Tangerine Dream als Kluster gegründet, nahm Cluster von 1971 an als Duo mehr als fünfzehn Alben auf, unter anderem mit Brian Eno.

          Weitere Themen

          „Castle Rock“ Video-Seite öffnen

          Trailer : „Castle Rock“

          „Castle Rock“ läuft ab dem 25. Januar auf Starzplay.

          Topmeldungen

          Wie schädlich sind Stickoxide? Darüber wird gerade heftig gestritten.

          Feinstaub-Debatte : Auf Stromlinie

          Die Umweltpolitik ist besonders anfällig dafür, Wissenschaft zu verformen. Doch gerade auf diesem Feld ist die Politik auf Vertrauen angewiesen. Die Debatte um Diesel-Fahrverbote droht dies nachhaltig zu zerstören. Ein Kommentar.

          Aufstand in Venezuela : Guaidó bietet Maduro die Stirn

          Er wolle die Usurpation beenden, eine Übergangsregierung einsetzen und freie Wahlen abhalten, sagte der Präsident des entmachteten Parlaments von Venezuela, Juan Guaidó. Viele Staaten unterstützen ihn. Doch das Militär hält Präsident Maduro die Treue.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.