https://www.faz.net/-gqz-acgt0

Mein Corona-Projekt : Wie es sich anfühlt, die erste CD aufzunehmen

Stolz auf die erste CD: André Hoyer (links) und Henning Schenckenberg Bild: Helmut Fricke

Weil ihre Band auf Eis lag und sie Freunden mit selbst eingespielten Liedern die Corona-Zeit verkürzen wollten, haben zwei Freunde sich im Tonstudio getroffen. Und eine CD aufgenommen.

          3 Min.

          Davon träumen viele: Mit 15 oder auch noch mit 50. Musik machen, mit Freunden statt allein. Einfach so, aus Spaß. Kreativer Zeitvertreib ohne große Hintergedanken. Dann finden sich zwei zusammen. Sie spielen Gitarre. Und sie singen. Eines Abends nimmt einer von beiden beim gemeinsamen Jammen per Handy nebenbei ein paar Songs auf und schickt sie Freunden. Daraus erwächst der Gedanke: wieso nicht öfter Musik teilen? Sie proben ernsthaft, schneiden mit. Und am Ende halten sie die erste gemeinsame CD in den Händen. Ihr gemeinsames kleines Corona-Projekt.

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Live at Timeoutstudio Vol. 1“, heißt die kleine Scheibe. Sie enthält acht Songs, darunter „Catch Me“ von Saint Etienne, „The River“ von Bruce Springsteen, „Behind Blue Eyes“ in der Version von Limb Bizkit und „Mad World“ von Tears for Fears. Eingespielt haben sie André Hoyer und Henning Schenckenberg. Beide spielen Westerngitarre, Hoyer singt. Früher hieß das einmal unplugged.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Blick auf, durch das Hochwasser zerstörte, Häuser in Altenburg. Aufgenommen am 15. Juli 2021 in Altenburg, Altenahr.

          Flutkatastrophe : Der Versicherte ist der Dumme

          Auch wer sein Haus nicht versichert hat, darf nach der Flut auf viel Geld vom Staat hoffen. Darum ist eine Versicherungspflicht überfällig, sagen Fachleute.
          Schöner Schein: Tanzende Mädchen 1959 in einem Kurheim in Bad Dürrheim. Der Alltag vieler „Verschickungskinder“ sah in Wirklichkeit viel düsterer aus.

          „Verschickungskinder“ : Als die Kur zur Qual wurde

          In der jungen Bundesrepublik wurden Millionen Kinder ohne Eltern in Kur geschickt. Viele der „Verschickungskinder“ erlebten keine Erholung, sondern durchlebten Wochen der Tortur mit Heimweh, Schlägen und Missbrauch.