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Personalie : ZDF-Stolte - ein Präsident fürs „Goethe“?

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Dieter Stolte - ein Mann fürs „Goethe”? Bild: dpa

Der Präsident der Goethe-Institute, Hilmar Hoffmann, hat sich über seine Nachfolge geäußert. Ein Mann wie Dieter Stolte, ZDF, schwebt ihm vor.

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          Der scheidende Präsident der Goethe-Institute, Hilmar Hoffmann, hat den ZDF-Intendanten Dieter Stolte als seinen möglichen Nachfolger in die Diskussion gebracht.

          Hoffmann sagte am Dienstag, er habe schon mal vor zwei Jahren gesagt, dass ein Mann wie Stolte wegen seines „Formats, intellektueller Herkunft und internationaler Erfahrung die Zielgröße“ bei der Besetzung des Präsidentenamtes sein müsse. Stolte, dessen Amtszeit beim ZDF im März 2002 ausläuft, wollte sich nicht zum Thema Goethe-Präsidentschaft äußern.

          Der Berliner „Tagesspiegel“ hatte berichtet, dass Stolte als Hoffmanns Nachfolger gehandelt werde und Hoffmanns Wunschkandidat sei. Die Nachfolge-Entscheidung sei Sache des künftigen Präsidiums, das im November von der Mitgliederversammlung gewählt werde, betonte Hoffmann. Der 75-jährige langjährige Frankfurter Kulturdezernent (1970-90) scheidet auf eigenen Wunsch zum Ende des Jahres aus dem Amt.

          Der 66 Jahre Stolte hatte am vergangenen Freitag überraschend angekündigt, nach 20 Jahren an der Spitze des Senders im März 2002 sein Amt abzugeben. „Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, dass in absehbarer Zeit ein Jüngerer das Amt übertragen erhält“, er wolle den Gremien des ZDF die Möglichkeit geben, rechtzeitig notwendige Überlegungen einzuleiten.

          Der Intendant wird vom ZDF-Fernsehrat, der 77 Mitglieder hat, gewählt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Der Verzicht des als CDU-nah geltenden Stolte, der über die Parteigrenzen hinweg Wertschätzung genießt, hat nach Darstellung aus ZDF-Kreisen rein persönliche Gründe.

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