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Oscargewinner Freydank : Wer macht die Preise?

  • Aktualisiert am

Andreas als die anderen: Szenenbild aus Florian Henckel von Donnersmarcks „Werk ohne Autor“ mit Tom Schilling und Paula Beer. Bild: dpa

Die größte Filmauszeichnung fällt nicht vom Himmel. Deutschland tut sich schwer mit den Academy Awards und verheddert sich in Bürokratie. Ein Oscargewinner erzählt.

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          Sie haben vor zehn Jahren für Ihren Kurzfilm „Spielzeugland“ einen Oscar gewonnen. Wie hat sich das beruflich für Sie ausgewirkt?

          Der Oscar war meine Eintrittskarte ins Business. Ich hatte davor zwar schon über zehn Jahre Filme gemacht und sehr viele Kurzfilmpreise gewonnen. Danach durfte ich aber den SR-„Tatort: Heimatfront“ mit Maxi Brückner drehen. Seitdem arbeite ich gut und regelmäßig.

          Hat man als Oscar-Gewinner irgendwelche Privilegien?

          Alle Gewinner bekommen eine Einladung in die Academy. Das größte Privileg ist, dass man abstimmen und an einer Tombola für den Besuch der Verleihung teilnehmen darf. In der Vor-Oscar-Zeit wirst du zu vielen Vorführungen in L.A. und Europa eingeladen. Wenn man vor Ort in L.A. ist, wird man zu einer Menge Veranstaltungen gebeten.

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