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Schauspieler : Oscar-Preisträger Robin Williams ist tot

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Der Hollywoodstar Robin Williams ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Schauspieler, der für seine Rolle in „Good Will Hunting“ den Oscar bekam, litt unter Depressionen. Seine Frau schreibt, sie habe ihren Ehemann und besten Freund verloren.

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          Der amerikanische Schauspieler Robin Williams ist tot. Der Oscar-Preisträger wurde am Montag leblos in seinem Haus in Tiburon bei San Francisco gefunden. Williams wurde 63 Jahre alt. „Heute Morgen habe ich meinen Ehemann und meinen besten Freund verloren und die Welt einen ihrer beliebtesten Schauspieler und liebenswürdigsten Menschen“, schrieb Williams Frau Susan Schneider in einer Erklärung. „Mein Herz ist völlig gebrochen.“ Im Namen der Familie bat sie um Zurückhaltung während der Trauerzeit.

          Laut Polizeiangaben besteht der Verdacht auf Suizid. „Er kämpfte in letzter Zeit gegen Depressionen“, sagte Williams Sprecherin Mara Buxbaum. Details wollte sie nicht nennen. „Das ist ein tragischer und plötzlicher Verlust“, sagte Buxbaum. Auch Präsident Barack Obama und viele Schauspielkollegen zeigten sich betroffen.

          Die örtliche Polizei geht nach einer Voruntersuchung von einem Selbstmord aus (hier eine Aufnahme von 1982) Bilderstrecke
          Die örtliche Polizei geht nach einer Voruntersuchung von einem Selbstmord aus (hier eine Aufnahme von 1982) :

          Williams zählte zu Hollywoods wenigen Comedy-Talenten, die gleichzeitig auch Tiefgang zeigen können. Nur kurze Zeit hielt der Chicagoer an seinem Ziel fest, Politikwissenschaften zu studieren, dann setzte sich die Liebe zum Theater durch. An der berühmten Juilliard-Schauspielschule in New York lernte er sein Handwerk, an der Seite seines guten Freundes, des späteren „Superman“ Christopher Reeve.

          Bekanntgeworden war Williams anschließend durch Fernsehauftritte, das Kino machte ihn später zu einem der beliebtesten Schauspieler weltweit. Als „Mork vom Ork“ hielt er sich nie an das Drehbuch und improvisierte immer neue Lacher, so dass ihm letztlich leere Zeilen im Drehbuch gelassen wurden. Als „Mrs. Doubtfire“ brachte er Millionen zum Lachen, im „Club der toten Dichter“ ebenso viele zum Nachdenken. Und manchmal, etwa in „Good Morning, Vietnam“, gelang ihm beides gleichzeitig. Für seine Rolle in „Good Will Hunting“ hatte er 1998 den Oscar bekommen.

          Williams litt unter Alkoholsucht

          „Ich hoffe, in den Erinnerungen wird nicht sein Tod vorherrschen, sondern die unzähligen Momente des Spaßes und des Lachens, das er Millionen gab“, schrieb seine Frau in ihrer Erklärung. Williams war mit der Grafikdesignerin seit Oktober 2011 verheiratet. Es war seine dritte Ehe. Aus zwei vorherigen Ehen hatte er drei Kinder, die bereits erwachsen sind.

          Williams hatte immer wieder Höhen und Tiefen in seiner Karriere. Er litt unter Alkoholsucht. Sein letztes Projekt war die Fernsehserie „The Crazy Ones“. Im Mai wurde sie nach nur einer Staffel abgesetzt. Im kommenden Jahr sollte Williams eine Fortsetzung seines Kino-Erfolgs „Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen“ drehen. Das Projekt wurde nach der Nachricht von seinem Tod abgesagt. Drei Filme mit Williams sind derzeit in der Nachbearbeitung, darunter eine Fortsetzung von „Nacht im Museum“, die Ende des Jahres in die Kinos kommen soll.

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