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Offener Brief an Putin : Kulturschaffende aus der Ukraine und Russland fordern Putin zur Umkehr auf

  • Aktualisiert am

Aufgefordert zur Umkehr: Russlands Präsident Wladimir Putin Bild: AP

Sie fürchten einen „Brudermord“: In einem offenen Brief an Wladimir Putin fordern in Deutschland lebende Kulturschaffende aus der Ukraine und Russland die Verhinderung einer militärischen Eskalation.

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          Mit einem offenen Brief haben 34 in Deutschland lebende Kulturschaffende aus der Ukraine und Russland den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, eine militärische Eskalation
          zu verhindern. „Wir dürfen einen Brudermord nicht zulassen“, mahnen sie in dem Brief, der auf dem Online-Portal des „Tagesspiegel“ veröffentlicht wurde. Darin wird Putin aufgerufen, den Einmarschbefehl in die Ukraine zurückzunehmen, die Blockade aller ukrainischen Militäreinrichtungen und Flughäfen auf der Krim aufzuheben und den Dialog mit der provisorischen Regierung in Kiew zu beginnen.

          „Viele von uns können nach wie vor nicht glauben, dass Sie, Wladimir Wladimirowitsch, bereit sind, einen Befehl zu erteilen, nach dessen Inkrafttreten russische Soldaten gezwungen sind, aus ihren Panzern, mit Granatwerfern und Maschinengewehren auf ukrainische Soldaten zu schießen“, heißt es in dem Brief.

          Zu seinen Unterzeichnern gehören der in Russland geborene Schriftsteller Waldimir Kaminer, der jüngst im Feuilleton dieser Zeitung gesagt hatte, er schäme sich für seine Heimat, der Philosoph Michail Ryklin und die in der Ukraine geborene Schriftstellerin Katja Petrowskaja, Kolumnistin dieser Zeitung.

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