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Neumann-Nachfolge : Buchmesse sucht neuen Chef

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Nur noch zwei Messen für Neumann Bild: dpa

Die Frankfurter Buchmesse sucht fürs Jahr 2006 einen neuen Direktor: Der Vertrag mit Volker Neumann ende am 31. Dezember 2005, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit.

          Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann, wird nur noch bis Ende kommenden Jahres für die weltgrößte Bücherschau verantwortlich sein.

          Neumanns Vertrag werde am 31. Dezember 2005 enden, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt als Veranstalter der Messe am Dienstag mit. Im zuständigen Aufsichtsrat sei einstimmig beschlossen worden, die 2006 neu zu besetzende Führung frühzeitig zu ordnen. Der frühere Bertelsmann-Manager Neumann hatte im Herbst 2002 das Amt übernommen.

          Der als umtriebig geltende Buchmessen-Direktor hatte im vergangenen Jahr wegen zu hoher Stand- und Hotelpreise mit der Abwanderung der Messe nach München gedroht. In der Folge einigte sich die Buchmesse mit der Frankfurter Messe GmbH jedoch auf einen neuen langfristigen Vertrag. Unter Neumann hatte die Buchmesse auch die Präsentation eines Gastlands auf der Bücherschau beibehalten. Nach Rußland wird in diesem Jahr vom 6. bis 10. Oktober die Arabische Welt Gast in Frankfurt sein.

          Neumann habe mit Erfolg zur Sicherung des Standorts der Frankfurter Buchmesse beigetragen. Die Kontroverse um den möglichen Umzug im vergangenen Jahr habe nichts mit der Entscheidung des Aufsichtsrats zu tun, sagte dessen Vorsitzender Joachim Treeck der dpa. Zu den Gründen, Neumanns Vertrag nicht zu verlängern, wollte er nichts sagen. Treeck deutete jedoch an, daß dabei auch Neumanns Alter eine Rolle gespielt habe. Die Frankfurter Buchmesse müsse strategisch und personell langfristig aufgestellt bleiben.

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