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Musik-Preis : Vier Grammys für Norah Jones

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Alle Hände voll zu tun: Norah Jones Bild: AP

Die Sängerin und Pianistin Norah Jones hat bei der Grammy-Vergabe groß abgeräumt. Mit ihrem Debütalbum „Come Away With Me“ setzte sie sich gegen Superstars wie Bruce Springsteen und Eminem durch.

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          Die vor einem Jahr noch unbekannte Sängerin und Pianistin Norah Jones hat in der Nacht zum Montag bei der Grammy-Vergabe abgeräumt. Mit ihrem Debütalbum „Come Away With Me“ setzte sie sich gegen Superstars wie Bruce Springsteen, Eminem und die Dixie Chicks durch.

          Jones gewann die Grammys für das insgesamt beste Album, für den besten einzelnen Titel sowie für die beste neue Künstlerin des Jahres. Außerdem holte sie sich mit ihrer Soft-Jazz-Platte den Grammy für das beste Pop-Album. Ihr Titel „Don't Know Why“ wurde bester Song des Jahres, wobei der Grammy dafür an den Songschreiber Jesse Harris ging.

          „Wer hätte das geahnt?“

          Jones - eine Tochter des berühmten indischen Musikers Ravi Shankar - war sichtlich gerührt. „Wer hätte das geahnt?“, fragte sie in die Runde. „Ich jedenfalls nicht.“ Sie sei sehr froh über diese Anerkennung „in einer Zeit, wo die Welt wirklich verrückt ist“, sagte sie.

          Sheryl Crow bekam einen - für den Song „Steve McQueen”
          Sheryl Crow bekam einen - für den Song „Steve McQueen” : Bild: AP

          Bruce Springsteen gewann mit seinem Album „The Rising“, das er unter dem Eindruck der Terroranschläge auf das World Trade Center geschrieben hatten, insgesamt drei Grammys - darunter den für das beste Rockalbum des Jahres. Drei Preise bekamen auch die drei Damen vom Country-Trio Dixie Chicks für ihr Album „Home“.

          Eminem mit zwei Grammys

          Der Rapper Eminem konnte zwei Grammys mitnehmen, darunter mit der LP „The Eminem Show“ den für das beste Rap-Album. In dieser Kategorie hat Amerikas weißer Rapper insgesamt bereits drei Mal gewonnen. Zu den Doppelgewinnern gehören auch India.Arie, die unter anderem den Grammy für das beste R&B-Album bekam, sowie der Rapper Nelly und die Rockband Coldplay.

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