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Metropolitan Opera New York : Erledigt

  • Aktualisiert am

James Levine Bild: AP

Der Rechtsstreit zwischen dem berühmten New Yorker Opernhaus und seinem ehemaligen Chefdirigenten ist beigelegt. Details bleiben der Öffentlichkeit vorenthalten.

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          Die Metropolitan Opera New York und ihr ehemaliger Chefdirigent James Levine haben in ihrem Rechtsstreit eine Einigung gefunden. Das gaben mehrere Medien in den Vereinigten Staaten, darunter die „New York Times“, jetzt bekannt. Der sechsundsiebzigjährige Levine, der seit 1976 am Haus dirigierte, war im vergangenen Jahr nach Vorwürfen sexuellen Missbrauchs entlassen worden. Levine hatte daraufhin vor Gericht auf 5,8 Millionen Dollar Schadenersatz geklagt (etwa 5,2 Millionen Euro). Das Verfahren am State Supreme Court Manhattan ist nun eingestellt worden. Über Details des möglicherweise geschlossenen Vergleichs, etwaige Geldzahlungen und deren Höhe wurde Stillschweigen vereinbart. „Ich kann nur sagen, es ist erledigt“, teilte Levines Anwalt, Edward J. M. Little, der „New York Times“ telefonisch mit. Im Dezember 2017 hatte die Zeitung ältere Polizeiberichte öffentlich gemacht, in denen James Levine von mehreren Männern beschuldigt worden war, sie sexuell belästigt und dann über Jahre hinweg zur passiven oder aktiven Teilnahme an sexuellen Handlungen gezwungen zu haben, als sie selbst noch minderjährig waren.

          F.A.Z.

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