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Champions League : ZDF überträgt Finale mit dem FC Bayern live

  • Aktualisiert am

Das Finale der Champions League ist in diesem Jahr auch im ZDF zu sehen. Bild: Picture-Alliance

Erstmals seit dem Endspiel 2013 spielt wieder ein deutscher Klub um den Titel in der Champions League. Das Duell zwischen den Münchnern und Paris ist ausnahmsweise auch im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen.

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          Das Endspiel der Champions League beim Finalturnier in Lissabon wird nach dem Einzug des FC Bayern München auch im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein. Das ZDF wird die Partie des deutschen Fußball-Meisters gegen Paris Saint-Germain am Sonntag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League) im Estádio da Luz neben dem Pay-TV-Sender Sky und dem Streamingdienst DAZN live übertragen.

          Champions League

          Als Experte ist der ehemalige Nationalspieler und Bayern-Profi Sandro Wagner (32) dabei, wie der öffentlich-rechtliche Sender am Donnerstag mitteilte. Die Sendung beginnt um 20.15 Uhr. Laut Rundfunkstaatsvertrag muss ein Endspiel mit deutscher Beteiligung in der Königsklasse auch im Free-TV gezeigt werden. Die Bayern setzten sich am Mittwoch im Halbfinale gegen Olympique Lyon mit 3:0 durch.

          Erstmals seit dem deutschen Finale zwischen den Münchnern und Borussia Dortmund (2:1) 2013 ist wieder ein Bundesligaklub dabei. Schon vor Beginn des Finalturniers in der portugiesischen Hauptstadt hatte der öffentlich-rechtliche Sender mitgeteilt, dass er sich mit der Europäischen Fußball-Union Uefa und den Rechtehaltern Sky und DAZN geeinigt habe. Bis 2018 hatte das ZDF sechs Jahre lang jeweils eine Champions-League-Partie pro Spieltag und die Endspiele gezeigt. Danach verschwanden die Übertragungen der Königsklasse durch den derzeit noch bis Ende kommender Saison laufenden Vertrag komplett hinter der Bezahlschranke.

          Im künftigen TV-Kontrakt für die Champions League hat sich das ZDF die Rechte an den Endspielen von 2022 bis 2024 gesichert. Parallel dazu sind die Endspiele auch bei DAZN zu sehen. Der Streamingdienst hat in dem neuen Vertrag die Rechte an 121 der 137 Partien pro Champions-League-Saison erworben. Für Sky ist nach der kommenden Spielzeit in Europas Königsklasse dagegen Sendeschluss.

          Nach dem Einzug des FC Bayern ins Finale wird der deutsche Meister doch nicht die neue Bundesligasaison eröffnen. Der Titelverteidiger wird sein Heimspiel gegen den FC Schalke 04 nun zum Abschluss des ersten Spieltages am Montag, 21. September, bestreiten. Die Saison beginnt stattdessen am Freitagabend, 18. September, mit der Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Dieses Vorgehen hatte die Deutsche Fußball Liga bereits bei der Bekanntgabe des Spielplans für den Fall angekündigt, dass die Bayern beim Finalturnier der Champions League in Portugal das Endspiel erreichen sollten.

          Die spätere Austragung der Bayern-Partie gegen Schalke erfolgt laut DFL „im Sinne der Vorbereitungszeit zwischen beiden Wettbewerben“. Nur drei Tage nach dem Start in die Bundesliga würde für die Bayern als Champions-League-Sieger zudem in Ungarn das Finale um den Uefa-Supercup auf dem Programm stehen. Gegner am Donnerstag, 24. September, in der Puskás Aréna von Budapest wäre der Gewinner der Europa League, FC Sevilla oder Inter Mailand. Diese beiden Klubs bestreiten am Freitag in Köln das Finale des Europa-League-Turniers.

          Die Uefa will den Supercup am 24. September als „Pilotspiel“ für die Zulassung einiger Zuschauer nutzen. Die Partie zwischen dem Champions-League-Sieger und dem Gewinner der Europa League soll in diesem Jahr in Budapest stattfinden. Bei einer Videokonferenz der 55 Uefa-Mitgliedsverbände am Mittwoch wurde aber grundsätzlich die „Notwendigkeit strenger Hygiene- und Sanitärmaßnahmen“ betont, „um die Gesundheit aller bei einem Spiel anwesenden Personen zu gewährleisten, bevor die Fans zurückkehren dürfen“.

          Die Länderspiele zum Start der Nations League Anfang September kämen deshalb zu früh, um wieder vor Fans zu spielen. Die deutsche Nationalmannschaft spielt am 3. September in Stuttgart gegen Spanien und drei Tage später in der Schweiz. Die Uefa verwies darauf, dass Testspiele stattfinden sollten, „um den Einfluss der Zuschauer auf die aktuellen medizinischen Protokolle genau zu untersuchen“.

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