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ZDF gegen ARD : „Eine gemeinsame Plattform streben wir nicht an“

  • -Aktualisiert am

Er setzt auf die „ZDF-Familie“: Intendant Thomas Bellut. Bild: dpa

Die Länder bereiten eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor. Diese zielt auf ein gemeinsames Angebot im Internet. Die ARD ist dafür offen. ZDF-Intendant Thomas Bellut hat dazu seine eigene Meinung.

          8 Min.

          Zahlreiche Politiker aus den Ländern fordern, der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich zu einer einheitlichen Plattform entwickeln. Bis wann kann das erfolgt sein?

          Ich kenne nur die Aufforderung, eine gemeinsame Digitalstrategie zu entwickeln. Wir haben damit begonnen, die Mediatheken der ARD und des ZDF besser zu vernetzen. Schon jetzt findet man viele unserer Angebote in der ARD-Mediathek und umgekehrt. Das reicht uns aber nicht aus, und wir werden die Zusammenarbeit weiter ausbauen. Eine gemeinsame Plattform der öffentlich-rechtlichen Sender streben wir nicht an. ARD, ZDF und Deutschlandradio brauchen auch künftig eigene Adressen und gebündelte Angebote, um sich im Wettbewerb mit privaten Anbietern und globalen Plattformen behaupten zu können. Das schließt eine sehr enge Zusammenarbeit nicht aus.

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