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Literatur im ZDF : Das neue Quartett ist da

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Der neue und der alte Gastgeber: Literaturkritiker Volker Weidermann soll die Nachfolge von Marcel Reich-Ranicki im „Literarischen Quartett“ antreten. Bild: Roger Hagmann

Bis 2001 war „Das literarische Quartett“ die mit Abstand erfolgreichste Sendung der deutschen Literaturkritik. Schon länger plante das ZDF eine Wiederbelebung des Formates, jetzt stehen die Nachfolger fest.

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          Das ZDF setzt den Plan, die auf Marcel Reich-Ranicki, den früheren Literaturchef dieser Zeitung, zurückgehende Sendung „Das Literarische Quartett“ wieder ins Leben zu rufen, in die Tat um. Im Herbst soll es mit den Debatten über Bücher losgehen. Gastgeber ist der Literaturkritiker Volker Weidermann (ehemals „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, jetzt „Spiegel“), seine „Mitstreiter“ sind Christine Westermann (Moderatorin beim WDR) und der Schriftsteller und Kolumnist (F.A.S.) Maxim Biller. In jeder Sendung stößt ein prominenter Gast zu dem Trio.

          Das Ziel der Sendung sei, sagte der ZDF-Kulturchef Peter Arens, „beste literarische Unterhaltung, Kritik und Leidenschaft ganz in der Tradition des legendären ,Literarischen Quartetts’ mit Marcel Reich-Ranicki“ zu bieten. Geplant sind sechs Sendungen pro Jahr, sie laufen jeweils freitags um 23 Uhr, die Sendungen werden im Foyer des Berliner Ensembles vor Publikum aufgezeichnet. „Das Literarische Quartett“ ersetzt die Sendung „Das blaue Sofa“ mit Wolfgang Herles, der in Pension geht.

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