RBB-Chefin Schlesinger : Ein wenig zu flapsig
Seit Wochen ist Patricia Schlesinger, die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), in erheblichen Turbulenzen. Es geht um schwere Vorwürfe gegen sie selbst, ihren Ehemann Gerhard Spörl und den Verwaltungsratsvorsitzenden des RBB, Wolf-Dieter Wolf – letzterer lässt sein Amt inzwischen ruhen. Es geht um Verletzung von Compliance-Regeln, angebliche Vermischung von geschäftlichen und privaten Dingen, um mögliches Zuschanzen eines lukrativen Vertrags für ihren Ehemann durch den Verwaltungsratsvorsitzenden. Und von Tag zu Tag, kommt Neues hinzu – Schlesinger nennt es eine Kampagne gegen ihre Person –, von den ausufernden Kosten für ein geplantes und jetzt erst mal auf Eis gelegtes digitales Medienhaus für mehr als 100 Millionen bis zur Erhöhung ihres Gehaltes um satte 16 Prozent auf 303.000 Euro pro Jahr.
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