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Weltraumschrott : Wer kümmert sich um den Müll im All?

  • -Aktualisiert am

Eine saubere Milchstraße über Fehmarn Bild: dpa

Es ist wirklich Zeit, die Erde zu verlassen. Die Herren Branson, Bezos und Musk machen es möglich. Und haben doch etwas vergessen.

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          Endlich wieder gute Nachrichten. Es ist hier, auf unserer alten Erde, ziemlich ungemütlich geworden. Verfolgt von Viren, Spritzen, Teststäbchen, Psychodruck und dergleichen mehr, können wir unseren Gewohnheiten nicht mehr sorglos nachgehen. Nun aber öffnet sich der Weltraum, ja es entwickelt sich eine Demokratisierung des Weltraums, wie der Ex-Astronaut und Professor für Weltraumsysteme Reinhold Ewald im Deutschlandfunk sagte. Richard Branson, nicht nur Milliardär, sondern auch Klima-Aktivist, hat es als Erster zu einem sphärischen Vergnügungsflug geschafft.

          Die Herren Jeff Bezos und Elon Musk, beide ebenfalls nicht unbetucht, werden folgen und dann bald wir. Es ist hier, auf der Erde, einfach zu eng, zu dreckig, zu gefährlich. Was uns dort oben erwartet, ist ein cleaner Urlaub im All. Und wenn unser Geld ausreicht, kann man auf dem Mars oder dem Mond sicher auch ein Urlaubshäuschen, eine schöne gemütliche Kapsel mit Blick auf die verrottete Erde einrichten. Literatur, Reiseführer und Filme gibt es ja schon lange zuhauf. Nein, das neue Urlaubsziel ist nun kein Traum mehr und Science-Fiction als Gattung obsolet.

          Zum Glück hat nun auch das Weltraumkommando der Bundeswehr/Luftwaffe seinen Dienst aufgenommen. Zu seinen Aufgaben gehört vor allem auch die Beobachtung von Weltraumschrott. Da fliegt einfach zu viel herum, was gefährlich werden, einander in die Quere oder auf die Erde stürzen könnte. Hoffen wir also, dass vor unserem All-Urlaub ordentlich aufgeräumt wird. Nicht dass wir dann dort oben das gleiche Dilemma erleben wie hier unten und uns lauter Amazon-Kartons die Sicht versperren.

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